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Rekord bei 10. Usedom Open

Rekord bei 10. Usedom Open

Turnierveranstalter Peter Schmidt erwartet 285 Spieler zu Tennis-Wettbewerb auf der Insel

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Auch schon 2007 war der ehemalige Davis-Cup-Spieler Hendrik Dreekmann (3.v.l.) auf den Plätzen in Karlshagen und Zinnowitz zu Besuch. Der Mitorganisator der Usedom Open nimmt sich regelmäßig die Zeit für den Nachwuchs. Fotos (2): OZ/Archiv Edelstein

Zinnowitz/Karlshagen Peter Schmidt (69) hat die Usedom Senior Open 2007 erfunden. In diesem Jahr gibt es ein Jubiläumsturnier. Von morgen an und dann bis zum 17. Juli findet nun die 10. Auflage des Tenniswettbewerbs auf den Anlagen in Zinnowitz und Karlshagen statt. Ein Gespräch mit dem Turnierchef.

OZ-Bild

Turnierveranstalter Peter Schmidt erwartet 285 Spieler zu Tennis-Wettbewerb auf der Insel

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285 Teilnehmer haben für die 10. Usedom Senior Open gemeldet. Zur Premiere hatten Sie 69 Starter und es wurden jedes Jahr mehr. Was sagen Sie zu dieser Entwicklung?

Peter Schmidt: Das ist der Wahnsinn. Damit hätten wir nie gerechnet, als es 2007 losging. Wir sind jetzt das zweitgrößte Tennisturnier in Deutschland nach den Deutschen Meisterschaften – sowohl von der Spielerzahl her, als auch von der Leistungsdichte. Natürlich sind wir auch froh, in den beiden Orten entsprechende Unterstützung zu erhalten. Schon 2007 waren die beiden Kurdirektorinnen Monika Schillinger und Sylvia-Beate Jasmand eine große Hilfe. Ohne die damalige Bürgermeisterin Marlies Seiffert oder den Hotelier Gerd Schulz wäre das alles nicht möglich geworden.

Und auch heute noch geht es nicht ohne die Unterstützung vor Ort.

Sie haben immer gesagt, mehr als 220 Teilnehmer, wie im Jahr 2015, verträgt die Veranstaltung nicht mit nur zwei Wettkampfanlagen.

Schmidt: Stimmt, hab' ich gesagt. Aber wir haben ja nun einen Wettkampftag mehr eingeplant, in den Vorjahren waren es neun, nun sind es zehn. Es muss im Terminplan alles sitzen. Und große Regenpausen darf es nicht geben.

Nach der Rekord-Teilnahme 2015 überlegten Sie, Ahlbeck und Bansin als Spielstätten einzubeziehen. Was ist daraus geworden?

Schmidt: Wir konnten uns dazu noch nicht durchringen, weil es den familiären und gemütlichen Charakter des Turniers doch ändern würde. Von Zinnowitz nach Karlshagen zu fahren, ist im Sommer etwas anderes, als für ein Spiel nach Ahlbeck zu pendeln. Aber im Hinterkopf bleibt der Gedanke. Wer weiß wie groß wir noch werden...?

Was erwartet die Spieler und Zuschauer denn bei den 10. Usedom Open?

Schmidt: Die 10. Auflage wird alles in den Schatten stellen. Von der Leistungsfähigkeit der Akteure: Mit Christian Schäffkes und Georg Stauder werden wir zum Beispiel die deutsche Spitze der Herren-40 am Start haben. Aber auch vom Rahmenprogramm her wird das „10.“ etwas Besonderes.

Sie haben vor zwei Jahren mal gesagt, Sie wollen Pete Sampras beim 10. Jubiläum zum Schaukampf holen.

Schmidt: Ja, aber wir haben uns erkundigt, was das kostet. Unbezahlbar! Da müssten wir 250 000 Dollar hinlegen. Auch Nicolas Kiefer wird nicht kommen. Wir waren an ihm dran, aber eine zuverlässige Zusage gab es nicht.

Aber Ihr Turniermitorganisator und Ex-Profi Hendrik Dreekmann ist wieder da, oder?

Schmidt: Ja klar, Hendrik ist doch immer da. Und wir setzen dann eben auf hohe Qualität in den Spielerfeldern der Altersklassen Ü 35 bis Ü 75, wenn es mit den großen Namen beim Schaukampf nicht klappt. Ich denke auch, dass unsere große Spielerparty am 14. Juli im Schloss Mellenthin zum Jubiläum legendär wird, für die wir über 500 Karten ausgeben werden. Bei der Veranstaltung treten das Helene-Fischer-Double Victoria und die Avus Band aus Berlin auf. Und wir werden Ehrungen vornehmen, die im Zusammenhang mit den zehn Jahren Turnier stehen. Das soll aber eine Überraschung für alle Beteiligten werden.

Enorme Wertschöpfung

1 Million Euro Wertschöpfung bringen die Usedom Open der Insel Usedom inzwischen, schätzen Experten ein. Weil der Großteil der über 300 Spieler nicht aus MV kommt und hier für die Dauer des Turniers Quartier bezieht, isst, einkauft und oft die Familie für einen Urlaub mitbringt.

4000 Zuschauer sahen die Spiele im vergangenen Jahr auf den Anlagen in Zinnowitz und Karlshagen. In diesem Jahr hoffen die Veranstalter um Peter Schmidt, Hendrik Dreekmann und die gastgebenden Vereine auf 5000 Besucher. Der Eintritt ist traditionell frei.

Alexander Loew

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