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Sport Usedom „Riverdance“ am Ryck: Gruppe sucht Verstärkung
Vorpommern Usedom Sport Usedom „Riverdance“ am Ryck: Gruppe sucht Verstärkung
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00:05 06.10.2017
Die „Gaelic Steps“ wollen keine reine Frauentruppe sein und suchen männliche, aber auch weibliche Mittänzer und Mittänzerinnen. Quelle: Foto: Verein

Lebhafte Musik, bunte Kleider und das charakteristische Stepptanzgeräusch – das sind oft die ersten Assoziationen zum Thema irischer Tanz. Und wie lernt man ihn? Muss man dafür nach Irland reisen? Das ginge sicherlich auch, doch wer erstmal lieber in Greifswald bleiben möchte, kann seit Anfang des Jahres auch beim Verein Ostseetanz in einer festen Gruppe mitmachen. Sie nennt sich „Gaelic Steps“ und sucht nach weiteren Mittänzern – sowohl weiblichen als auch männlichen–, die voller Leidenschaft sind, Bewegung lieben und vielleicht schon Erfahrungen aus anderen Tanzrichtungen mitbringen. „Wichtig ist ein gutes Rhythmusgefühl und der Ehrgeiz, neue Herausforderungen anzunehmen“, erklärt Günter Göhrl vom Verein. Das Irish-Dance-Angebot sei in der Region einmalig.

Nach ihrer Motivation, warum sie sich ausgerechnet dem Irish Dance verschrieben hat, erklärt Johanne Ilchmann: „Die Stimmung bei den Zuschauern in Festzelten bei kleinen Auftritten sowie das Zusammenspiel aus Eleganz, aber auch Disziplin der Schritte und Tänze.“ Mittänzerin Ines Kavelmann ergänzt, bei ihr sei es „die Faszination von ,Lord of the Dance’ gewesen, das ich mal live gesehen habe“. Große Shows wie die genannte oder auch ,Riverdance’ sind wohl die populärsten Bühnenstücke, die auf Irish Dance basieren. „Beginn dieses Phänomens war bereits 1994, als beim Eurovision Song Contest in Dublin ein Pausen-Act ganz Europa begeisterte“, blickt Günter Göhrl zurück. Ursprünglich habe man in Irland an ländlichen Straßenkreuzungen nur zum Zeitvertreib getanzt. „Daraus entwickelten sich Wettbewerbe zwischen den Tänzern. Doch Irish Dance sei viel mehr als „Riverdance“, erläutert er: „Irish Dance beinhaltet verschiedene Tanzarten, die einzeln, in Paaren oder in Gruppen getanzt werden. Die Körperhaltung ist häufig starr, es bewegen sich nur Beine und Füße.“ Anfänger tanzten zunächst nur in „Soft Shoes“. Fortgeschrittene können später auch das Tanzen in „Hard Shoes” bzw. „Heavy Shoes” (Stepptanzschuhen) erlernen. „Irish Dance kann sowohl nach traditioneller irischer Musik als auch nach moderner Popmusik getanzt werden“, so Göhrl.  Die Trainerin Klaudia Jakubowska, die Tanzpädagogik studiert und sich auf Irish Dance spezialisiert hat, erklärt: „Es werden in einer lockeren Atmosphäre Einzel- und Gruppentänze erlernt und verschiedene Tanzformen mit traditionellen oder modernen Choreographien einstudiert.“

Training: dienstags 19 – 20.30 Uhr

www.ostseetanz-greifswald.de

OZ

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