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Rodenhagen: Wir mussten den Spielort erst googeln

Zinnowitz Rodenhagen: Wir mussten den Spielort erst googeln

Der FC Insel Usedom tritt im Pokal in Chemnitz an / Wolgast spielt gegen Lubmin

Zinnowitz. . „Die meisten unserer Spieler mussten erst einmal bei Google nachschauen, wohin wir fahren müssen“, berichtet Ronny Rodenhagen, Angreifer beim Fußball-Landesklasse-Team FC Insel Usedom. Seine Mannschaft muss im Pokalwettbewerb Lübzer Pils Cup im Achtelfinale beim SV 1950 Chemnitz antreten. „Dass wir nicht bis nach Sachsen müssen, war uns klar“, sagt Rodenhagen und schmunzelt dabei. Doch schnell war das Ziel gefunden. Ein Chemnitz gibt es auch 12 Kilometer westlich von Neubrandenburg.

Für die Insulaner, die zuvor Puls Greifswald (5:3) und die SG Reinkenhagen (3:1) aus dem Pokal-Rennen geworfen haben, wird die Fahrt nach Chemnitz eine Reise ins Unbekannte. „Uns erwartet sicherlich ein heißes Pflaster“, sagt Rodenhagen. Immerhin wurden in den Runden zuvor dem FSV Reinberg (4:0) und dem Faulenroster SV (4:1) förmlich die Felle über die Ohren gezogen.

„Sicherlich sind die Hausherren keine heurigen Hasen, sondern ein starker Gegner. Wir wollen uns dort nicht verstecken, keineswegs zu Fischfutter werden“, betont Rodenhagen und lässt erahnen, dass er und seine Mitstreiter durchaus mit dem Einzug in die Runde der letzten acht Teams liebäugeln.

Allerdings haben die Insel-Kicker Personalsorgen. „Flügelflitzer Dennis Zimmermann ist verletzt und Christian Gamradt hat Urlaub“, berichtet Rodenhagen. Auch um den Einsatz von Spielmacher Rico Gohlke, der beruflich unterwegs ist, gibt es noch ein Fragezeichen.

Für die Kicker des FC Rot-Weiß Wolgast ist der nächste Pokal-Gegner überhaupt kein Unbekannter. Eine Anreise bleibt ihnen auch erspart, sie treffen im Peenestadion auf den SV Sturmvogel Lubmin.

Natürlich hoffen auch die Wolgaster in der Partie gegen den Staffelkontrahenten auf ein Weiterkommen. Abwehrstratege Erik Witt ist optimistisch: „Wenn man schon ein Heimspiel hat, sollte man das auch nutzen. Der Sprung ins Viertelfinale des Pokals ist eine schöne Sache und ein Wunsch, den wir uns erfüllen wollen. Ein Sieg würde unserer Mannschaft auch für das letzte Punktspiel des Jahres in Murchin (26. November – Anm.d.R.) ungemein motivieren.“

Witt geht davon aus, dass seinem Team morgen ein gut besetzter Kader zur Verfügung steht. Die Peenestädter hatten in Runde eins ein Freilos. Um den Einzug ins Achtelfinale wurde anschließend auswärts der SV Kandelin mit 5:2 bezwungen.

Während in der Fußball-Kreisoberliga die Aktiven bereits die Beine hochlegen und die Winterpause genießen, steht in der Kreisliga/Nord noch eine Nachholbegegnung für den FC Insel Usedom II an. Die von Christian Rütze betreute Insel-Mannschaft musste sich am letzten Wochenende im Pokal-Achtelfinale Groß Kiesow mit 3:4 geschlagen geben. Morgen trifft sie in einem Heimspiel auf Traktor Alt-Tellin. Sollte der Gastgeber das Spiel gewinnen, wäre es gleichzeitig ein Sprung vom siebten auf den vierten Tabellenplatz.

In der Kreisklasse-Nord, in der am Wochenende der letzte Spieltag in der ersten Halbserie ansteht, sind wohl die meisten Augen auf das Derby zwischen dem SV Katzow und dem SV Kröslin II gerichtet.

Für die Katzower spricht nicht nur die Papierform, der zweite trifft auf den Siebten, sondern natürlich auch der Heimvorteil.

Wolfgang Dannenfeldt

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