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Wolgast Rot-Weiß in Torschusslaune

Landes-Klasseteam Wolgast deklassiert Kreisoberligist Zinnowitz mit 14:0

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Steven Zok (l.) war mit vier Treffern im Spiel gegen Eintracht Zinnowitz der erfolgreichste Wolgaster Torschütze. FOTOS (2): WOLFGANG DANNENFELDT

Wolgast. Im ersten von mehreren Testspielen hat der Fußball-Landesklasse-Vertreter FC Rot-Weiß Wolgast dem Kreisoberligateam SV Eintracht Zinnowitz mit 14:0 (5:0) eine ordentliche Klatsche verpasst. Verständlich, dass sich Neu-Trainer Erik Lüdtke über den gelungenen Auftakt freute: „Die Mannschaft hat mir meinen Einstand sehr leicht gemacht. Es wurde vieles umgesetzt, was wir zuvor besprochen hatten.“

OZ-Bild

Landes-Klasseteam Wolgast deklassiert Kreisoberligist Zinnowitz mit 14:0

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Doch Lüdtke ist genug Realist, um zu wissen, dass diese Partie ihm keine echten Erkenntnisse über den Leistungsstand seiner Schützlinge brachte. Dafür waren die Zinnowitzer einfach zu schwach. Für Eintracht-Trainer Andreas Ihrcke war der Auftritt seiner Jungs sogar „...eine Blamage. Auch wenn wir nicht in Bestbesetzung antreten konnten, darf man sich nicht so hängen lassen.“

Im Wolgaster Sportforum waren vier Minuten gespielt, da hatte Kollhoff Eintracht-Keeper Schenk bereits das erste Mal überlistet. Anschließend wurde Druck aus allen Wolgaster Reihen erzeugt, so dass die Zinnowitzer Abwehr um die erfahrenen Arnold, T. Preusche und Hansen immer wieder ins Schlingern geriet und sich letztlich nur mit Befreiungsschlägen zu helfen wusste. Anders die Wolgaster. Es war schön anzusehen, wie Engelmann, Kohr, Witt oder Lanske den Ball in den eigenen Reihen hielten, um dann den Pass in die Tiefe zu spielen, wo Künnemann, Kollhoff oder Zok immer anspielbereit waren.

Letzterer vergab zunächst zwei „dicke Dinger“, doch dann war Engelmann zur Stelle und erhöhte auf 2:0 (18.). Danach wurde bei den Gästen durch T. Preusche, Pagel und Lusza zumindest kurzzeitig der Weg nach vorn gesucht, doch vergebens. Hingegen sorgten Kollhoff, Engelmann und Künnemann auf Wolgaster Seite für das 5:0-Halbzeitresultat.

Obwohl Lüdtke nach der Pause kräftig durchwechselte war kein Bruch im Spiel der Wolgaster Mannschaft zu erkennen. Denn während die Eintracht weiterhin aus der eigenen Abwehr heraus nervös und fehlerhaft kombinierte, wirkte die Spielweise der Rot-Weiß-Kicker abgeklärt und selbstbewusst. Die Folge waren bis zum Schlusspfiff weitere teilweise toll herausgespielte Treffer für die letztlich Zok (4), Harwardt (2), Kohr (2) und Dorosjan verantwortlich zeichneten. Völlig frustriert konstatierte Andreas Ihrcke: „Wir müssen aus diesem Spiel unsere Lehren ziehen: Aktive und Trainer gleichzeitig. Sonst wird das nichts in der Saison.“

Wolfgang Dannenfeldt

OZ

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