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SG Ückeritz/Zinnowitz verkauft sich unter Wert

Wolgast SG Ückeritz/Zinnowitz verkauft sich unter Wert

Fußball-Landesliga: A-Junioren überwintern auf Rang sieben / Wolgaster Talente haben personelle Probleme

Wolgast. Die C-Jugend des FC Rot-Weiß Wolgast und die A-Junioren der SG Ückeritz/Zinnowitz gehören in der Fußball-Nachwuchs-Landesliga zu jenen Teams, die in der ersten Saisonhälfte nicht in die Domäne der führenden Vertretungen eingreifen konnten. Vielmehr überwintern beide Mannschaften in den unteren Gefilden ihrer jeweiligen Staffeln. Nach einem Rückblick auf die A-, B- und D-Junioren von Rot-Weiß Wolgast (OZ vom 14. Februar 2017) nun auch die Einschätzung der beiden verbleibenden Nachwuchsteams.

A-Junioren: Mit Rang sieben (9 Punkte/17:27-Tore) hat sich die SG Ückeritz/Zinnowitz ein wenig unter Wert verkauft. So sieht das zumindest Trainer Angelo Scalmani: „Bei besserer Chancenverwertung hätten wir drei oder vier Punkte mehr auf dem Konto gehabt und wären sicher über dem Abstiegsstrich gelandet.“ Insgesamt ist er aber mit dem bisherigen Abschneiden seiner Schützlinge zufrieden. „Die Jungs haben immer Moral gezeigt, einer war für den anderen da“, so sein Statement.

Es war schon erstaunlich, mit welcher Kaltschnäuzigkeit der Aufsteiger versuchte, der höher eingeschätzten Konkurrenz die Stirn zu bieten. „Hervorzuheben waren da vor allem Torhüter Ole Meyer, Stopper Kevin Werner und Spielmacher Moritz Grambow“, sagt der SG-Coach.

In der zweiten Halbserie will sein Teams versuchen, verlorenen Boden gutzumachen. „Jetzt kennen wir die Spielweise unserer Gegner und können uns taktisch darauf einstellen“, sagt Scalmani.

C-Junioren: „Wenn man nur einen kleinen Kader zur Verfügung hat, kann man keine Wunderdinge erwarten“, sagt der Wolgaster Übungsleiter Ronald Lehnhoff. Mit drei Siegen, einem Remis und sieben Niederlagen, dafür gab es zehn Punkte, findet sich sein Team nach elf absolvierten Begegnungen auf Platz neun wieder. „Unsere Trainingsbeteiligung ist zwar sehr gut, doch wenn von den insgesamt 15 gemeldeten Aktiven Leistungsträger in den Pflichtspielen fehlen, gibt es meist eins auf die Mütze“, so Lehnhoff. „Doch trotz der teilweise hohen Schlappen wurde nie aufgesteckt, sondern versucht, das Beste herauszuholen. Diese Einstellung unserer Jungs war lobenswert.“

Dass die Rot-Weißen auch zu Kraftakten fähig waren, hatten sie besonders gegen die Neubrandenburger Vertretungen Chemie II (6:1) und Nordbräu (2:1) bewiesen. Tragende Kräfte bei den Peenestädtern waren bisher Torwart Raimund Lange, Jonathan Biedenweg und Otto Jürgens, Letzterer mit sieben Treffern auch erfolgreichster Schütze seiner Elf. „Wir versuchen natürlich, uns noch weiter nach oben zu katapultieren. In der Vorbereitung werden wir in der Athletik zulegen. Einige Spieler sind noch zu schwach auf der Brust“, resümiert der Trainer mit einem Augenzwinkern. Wolfgang Dannenfeldt

OZ

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