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SG Vorpommern auch nächste Saison in der Top-Liga

Ahlbeck SG Vorpommern auch nächste Saison in der Top-Liga

Die B-Junioren sind in der höchsten deutschen Spielklasse dieses Alters aktiv

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Max Gürgens beim Wurf. Er erzielte im B-Juniorenspiel zwei Tore und bei den A-Junioren fünf.

Quelle: Foto: Andreas Dumke

Ahlbeck. An einem Doppelspieltag der Oberliga Ostsee-Spree trafen die A- und B-Junioren-Handballer der SG Vorpommern in der Ahlbecker Pommernhalle auf die SG Narva Berlin.

Die Voraussetzungen waren recht unterschiedlich. Bei der A-Jugend waren die Berliner, Tabellenzweiter der Liga, favorisiert, bei den B-Junioren die Usedomer. Die Frauen des HSV haben ein Unentschieden in Torgelow erkämpft.

B-Junioren: SG Vorpommern – SG Narva Berlin 28:26 (14:13). Als Tabellenfünfter war sich die SG Vorpommern wohl etwas zu sicher gegen den Tabellenletzten aus Berlin. Dennoch gelang ein 28:26-Sieg. „Die erste Halbzeit haben wir verschlafen. Das war nicht sehr schön anzuschauen“, sagt Trainer Patrick Glende. Seine Schützlinge agierten viel zu umständlich. Auch die zwischenzeitliche Vier-Tore-Führung brachte nicht die nötige Sicherheit. Berlin kämpfte sich immer wieder heran. Auch die Standpauke zur Halbzeit brachte nicht den erhofften Erfolg. Im Gegenteil: Narva ging nach der Pause mit 19:15 in Führung. Wirkung zeigte dann aber eine Auszeit. Danach wirkte das Vorpommern-Team gefestigter und begann, das Spiel zu drehen. Mit dem Ausgleich zum 23:23 gelangte die Mannschaft wieder in die richtige Bahn. „Am Ende können wir froh sein, dass wir gewonnen haben. Es war ein hartes Stück Arbeit“, resümiert Glende. Mit diesem Sieg sicherte sich die SG endgültig die Möglichkeit, auch in der nächsten Saison in der Ostsee-Spree-Oberliga antreten zu können.

Aufstellung: Zornow; Pomorin 4, Städing 2, Gürgens 2, Mahlitz 13/1, Hoffmann 1, Böhmann, Felkel 3, Beyerle 3

A-Junioren: SG Vorpommern – SG Narva Berlin 24:29 (16:14). Auch die A-Junioren der SG Vorpommern haben sich bereits für die nächste Saison in der Oberliga qualifiziert. Von daher schmerzt die 24:29-Niederlage nicht zu sehr. Doch immerhin war der Tabellenzweite zu Gast in der Pommernhalle, der nach knapp fünf Minuten schon mit 4:0 führte.

Die Anfangsphase dieser Partie ging gründlich in die Hose. Jede Menge Fehlabspiele und große Nervosität bestimmten das Spiel der Vorpommern. Trainer Patrick Glende nahm sehr früh die erste Auszeit.

Mit Erfolg. Nach ein paar personellen Umstellungen lief es besser bei den Gastgebern. Schnell glichen sie zum 5:5 aus und spielten in der Folge gegen die Berliner sehr gut mit. Die gute Abwehrarbeit wurde noch von Erik Küsters Torwartleistung gekrönt, der gleich drei Siebenmeter parierte. In der zweiten Spielhälfte musste die Heim-Mannschaft der Aufholjagd allerdings Tribut zollen.

„Mit einem voll besetzten Kader wäre sicher mehr möglich gewesen. Wir sind mit zu vielen angeschlagenen Spielern in diese Partie gegangen. Das hat sich im Spielverlauf deutlich bemerkbar gemacht.

Trotzdem bin ich nicht unzufrieden. Angesichts der Umstände hat sich die Mannschaft sehr gut verkauft“, sagte Patrick Glende nach der Partie.

Aufstellung: Küster, Zornow; Mahlitz 5, Gürgens 5, Loof, Golz 1, Bügler 2, Neb 2, Wessel 8, Krüger 1, Müller

Frauen: HSV Greif Torgelow – HSV Insel Usedom 28:28 (16:13). In der Bezirksliga haben die Frauen des HSV Insel Usedom (6. Platz) beim HSV Greif Torgelow (7.) ein 28:28 erkämpft. Die Gastgeberinnen hatten sich gut auf die Usedomerinnen eingestellt und nahmen Torjägerin Kathleen Berndt von Beginn an aus dem Spiel. Bis zum 7:7 hielten die Insulanerinnen noch gut mit, dann begann Torgelow das Spiel an sich zu reißen. Mit 16:13 für Torgelow ging es in die Pause. Torgelow vergrößerte den Abstand und sah beim 21:14 wie der sichere Sieger aus. Doch plötzlich waren die Ahlbeckerinnen da. Tor um Tor kämpften sie sich heran. „Nach einigen Umstellungen funktionierte unser Spiel besser. Wir sind sehr zufrieden mit dem Ausgang der Partie. Die Mannschaft hat sich nie hängen lassen“, fasste Trainer Nico Scheer zusammen.

HSV: Wedel, Wicht; Granzow 2, Krause 5, Berndt 11, Krüger, Mende 3, Menger 1, Seibt 6, Webley, Schober

OZ

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