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Safari-Tour auf Usedomer Sportplatz

Usedom Safari-Tour auf Usedomer Sportplatz

Wolgaster und Bansiner Judokas legen gemeinsam Sportabzeichen

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Die jungen Judokas zeigen, welche Sportarten sie unter anderem für das Safari-Abzeichen absolvieren mussten.

Quelle: Gert Nitzsche

Usedom. Die Nachwuchs-Judoabteilungen von Medizin Bansin und Motor Wolgast beenden die Wettkampfsaison schon seit vielen Jahren gemeinsan. Auf dem Usedomer Sportplatz wird eine „Safari-Tour“ organisiert, die den Teilnehmern sportlich einiges abverlangt, aber natürlich in erster Linie Spaß bereitet.

Unsere Trainer sorgen auch für den nötigen Spaß.“Albert Zimmermann(12)

Das Safari-Abzeichen ist das Sportabzeichen der Judo-Kämpfer, die Breitensportaktion des Fachverbandes. Dazu gehören der Nachweis fachlicher Fähigkeiten, ein kreativer Teil und leichtathletische Wettbewerbe.

Zu den 40 Teilnehmern gehört auch der zwölfjährige Albert Zimmermann, der für den Bansiner Verein kämpft. „Er ist ist sehr trainingsfleißig und wurde in diesem Jahr mit Platz zwei bei der Landesmeisterschaft der Altersklasse U 12 belohnt“, berichtet der Bansiner Abteilungsleiter Hartwig Offhauß.

„Mir gefällt die Sportart. Man kann sich immer wieder im Kampf messen. Unsere Trainer sorgen bei aller Ernsthaftigkeit auch für den nötigen Spaß“, sagt Albert, der mit seinen Freunden gerade dabei ist, ein Kartenspiel zu verteilen. Doch dann ist die Pause vorbei und es ist wieder Wettkampf angesagt. Nach den Judo-Übungen in der Halle sind nun verschiedene Kraft-, Ausdauer- und Technikdisziplinen zu absolvieren. Auf dem Usedomer Sportplatz wird in verschiedenen Stationen geackert. Weitsprung, Medizinballweitwurf, Sprint, Pedalo und Teamwettbewerbe stehen auf dem Programm.

Im Wechsel sind Liegestütze und Strecksprünge zu leisten. Albert schafft mit dem Pedalo, einem Spielgerät zur Fortbewegung für Kinder und Erwachsene, die vorgegebene Strecke von 35 Metern in 26 Sekunden. Stark! Reserven hat er noch bei den Liegestützen.

Am Nachmittag geht es noch zur Badestelle. Dann ist als Kreativmaßnahme Malen angesagt, ehe mit dem Besuch der Usedomer Hafenbühne und einem Lagerfeuer der Abend ausklingt.

Für die 40 Teilnehmer aus beiden Vereinen ist dieses „Safarai-Wochenende“ zudem eine tolle Möglichkeit, sich außerhalb der Turniere, bei denen man sich öfter begegnet, besser kennenzulernen und Freundschaften zu schließen.

Nach Abschluss der Wettbewerbe erhielten alle Teilnehmer Urkunden, auf denen das gelbe Kängeruh, der rote Fuchs oder die grüne Schlange aufgedruckt waren – Prädikate die, ähnlich gestaffelt wie bei den Gürtelprüfungen, Auskunft darüber geben, welche Leistungen von den Teilnehmern erreicht wurden.

Da freute sich Laura Litzkowy, die diesjährige Landesmeisterin in der Altersklasse U 12 genauso wie Linda Sielow, Marcel Saß und die schon erfahrenen Emma Stachelhaus, Vivien Schulz, Jenny Gundlach sowie die beiden Pritschow-Schwestern Jule und Nele. Eine tolle Siegerehrung beschloss die Safari-Veranstaltung, die verbunden war mit einem besonderen Dankeschön an den Vorstand des FSV Grün Weiß Usedom, der die Sportanlage bereitgestellt hatte.

Für Albert Zimmermann blieb noch genügend Zeit, um dem Fußball nachzujagen und von Judo-Siegen zu träumen: „Ich freue mich schon wieder auf die Safari im nächsten Jahre, sagte er.

Gert Nitzsche und Ralf Edelstein

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