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Schnee-Gaudi vor Ostsee-Kulisse

Zinnowitz Schnee-Gaudi vor Ostsee-Kulisse

Tausende Zuschauer kamen zum „Schneezauber“ nach Zinnowitz / Publikums-Liebling war Ski-Star Jens Weißflog

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Vom Konzertplatz hatten die Zuschauer einen guten Blick auf die Athleten, die von einer vier Meter langen Schnanze starteten.

Quelle: Fotos: Hannes Ewert

Zinnowitz. Vor mehr als 20 Jahren sprang Skispringer Jens Weißflog noch mehr als 200 Meter weit. Doch die Zeiten sind vorbei. Heute arbeitet er als Hotelier im sächsischen Oberwiesenthal und belässt den Sport als Hobby. Am Wochenende wagte er sich wieder auf die Schanze – dieses Mal in Zinnowitz. Seine Bestmarke: 4,25 Meter. Damit schlug der Weltmeister und mehrfache Olympiasieger die Konkurrenz um etwa einen halben Meter. „Ich hab das Gefühl, dass ich immernoch fliege“, sagte er nach dem Sprung mit einem Lächeln, welchen er mit einem „Telemark“ abschloss.

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Tausende Zuschauer kamen zum „Schneezauber“ nach Zinnowitz / Publikums-Liebling war Ski-Star Jens Weißflog

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Ergebnisse

Erwachsene 1. Platz Jenny Zimmermann aus Alsdorf (46,5 Punkte) Kinder 1. Platz Aurel Lakatos (12) mit 45,5 Punkten Ältester Teilnehmer 60 Jahre, jüngste Teilnehmerin sieben Jahre

33 große und kleine Skispringer meldeten sich am Sonnabend zu dem außergewöhnlichen Wettstreit bei sommerlichen Temperaturen an. Zu vergeben war der Pokal um die Zinnowitzer Skispringmeisterschaften, überreicht durch Kurdirektorin Monika Schillinger.

„Die Schanze hätte nur ein kleines bisschen höher sein können. Dann wäre ich auch weiter gesprungen“, sagt Maik Schmidt aus Neubrandenburg. Seine Familie beobachtete seine Sprünge aus sicherer Entfernung. „Ich wollte es einfach mal ausprobieren und es war astrein“, sagt er freudestrahlend. Am Ende landete er auf dem sechsten Platz.

Neben der Weite ging es auch um die Haltungsnoten und Ausführung des Sprunges. „Eigentlich wollte ich ja den Jens Weißflog schlagen, aber das wird mir wohl nicht gelingen“, sagt Michael Süß während des Springens. Er gehörte zu den Organisatoren des Oberwiesenthaler Schneezauber. „Die Leute finden Gefallen an der Aktion“, sagt Süß, der im Winter als Skilehrer arbeitet.

Gestern endete der Schneezauber. Jeder hatte die Möglichkeit, mit einem Po-Rutscher die Piste hinabzufahren.

Hannes Ewert

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