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Segler hoffen auf Unterstützung von der Stadt

Swinemünde Segler hoffen auf Unterstützung von der Stadt

Verein „Cztery Wiatry“ fühlt sich wie das „Fünfte Rad am Wagen“

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Der Hobbysegler Walerian Zegzdryn hofft auf mehr Unterstützung durch die Stadt Swinemünde.

Quelle: Foto: Radek Jagielski

Swinemünde. Der Yacht Club „Cztery Wiatry“ aus Swinemünde feiert in einem Jahr seinen 60. Geburtstag. Der Verein startete als erster die polnische Segelgeschichte auf den Inseln Wollin und Usedom. Eine der Legenden des Vereins ist Walerian Zegzdryn. Er hat fast sein ganzes Leben am Meer verbracht. Heute ist er einer der erfolgreichsten Segler im polnischen Westpommern. Er hat so viele Trophäen gewonnen, dass das Auflisten mehrere Stunden einnehmen würde.

OZ-Bild

Verein „Cztery Wiatry“ fühlt sich wie das „Fünfte Rad am Wagen“

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Walerian Zegzdryn zog es schon in seinen Kindheitstagen auf das Wasser. In der Grundschule ging er zum Scout-Wasser-Team, aber das eigentliche Segel-Abenteuer begann, als er Mitglied des Yacht Clubs „Cztery Wiatry“ wurde. Sein Sitz war in Kazimierzów, einer kleinen Siedlung, die nach dem Bau der Seereparaturwerft von der Swinemünder Karte verschwunden ist. Die erste Regatta von Walerian Zegzdryn fand in der Kadett-Klasse statt. Schon damals zeigte er, dass er Talent dafür hat und stand auf dem Podium. Der Preis war nicht viel – nur eine Handvoll Süßigkeiten. Später begann er auf größeren Booten der Omega Klasse zu segeln und dann waren es Hornet, Soling, Drachen und Fliegende Holländer.

„Ich segelte, bis ich zum Militär berufen wurde. Ich diente in der Marine. Im Jahr 1964 zog der Yacht Club ,Cztery Wiatry’ auf die Insel Usedom um, wo er sich bis heute befindet“, sagt der Segler.

Zegzdryn hatte vier eigene Yachten. Er kaufte nur den Rumpf und alles andere hat er selbst angefertigt. Sieben Mal gewann er die Touristen-Regatta, die seit Jahren die größte Veranstaltung dieser Art in Polen war. Im Jahr 2007 gewann er die Unity Line Regatta und eine Bronzemedaille bei der polnischen Meisterschaft. Dreimal wurde er mit dem Titel „Kapitän des Jahres“ in Swinemünde ausgezeichnet.

Auf die Frage, wie in Swinemünde das Segeln gesehen wird, lautet seine Antwort, „wie das fünfte Rad am Wagen“. Er will die Stadtvertreter davon überzeugen, dass der Yacht Club „Cztery Wiatry“

Unterstützung braucht. Es geht darum, weitere Segler-Generationen zu erziehen.

„Das Meer ist ein sicherer Ort. Aber die Menschen sind sehr unterschiedlich. Einige sind bescheiden und andere sind wiederum Schlitzohren. Ihnen sage ich, dass mit dem Meer nicht zu kämpfen ist. Man muss sich auf dem Wasser den Bedingungen anpassen. Erst dann hat man Erfolg“, erklärt Walerian Zegzdryn. Der Swinemünder betont, dass seine Stadt sehr gute Segelbedingungen vorweisen kann.

„Die Pommersche Bucht ist ein perfektes, geschütztes Gewässer, wo man sogar Regatten im Weltmeisterschaftsmodus organisieren kann. Das Land der 44 Inseln ist ein phantastischer Ort, um verschiedene Wassersportarten auszuüben“, sagt er. „Ich empfehle, die Insel Usedom durch die Swine, das Stettiner Haff, die Peene und dann über die Ostsee und wieder nach Swinemünde zu umsegeln. Es ist eine schöne Segeltour, da unterwegs viel zu sehen ist. Man kann viele Orte besichtigen und ihre Geschichte kennenlernen, zum Beispiel das Museum in Peenemünde.“

Radek Jagielski

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