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Spannende Derbys der Tabellennachbarn

Spannende Derbys der Tabellennachbarn

In der Fußballkreisoberliga stehen sich Grün-Weiß Usedom und Hohendorf gegenüber / In der Kreisliga treffen Gastgeber Ückeritz und der VSV Lassan aufeinander

Vorpommern Nach dem Derby zwischen dem FC Insel Usedom und dem FC Rot-Weiß Wolgast (4:2 für die Wolgaster) in der Fußball-Landesklasse stehen an diesem Wochenende zwei weitere auf dem Programm. In der Kreisoberliga stehen sich Grün-Weiß Usedom und der Hohendorfer SV gegenüber. In der Kreisliga ist der SV Ückeritz Gastgeber für den VSV Lassan.

In der Landesklasse Staffel II ist Wolgast in der Favoritenrolle. Der Tabellendritte empfängt den Elften, SV Motor Eggesin. Auch die Kicker des FC Insel Usedom (7.) sollten mit dem Tabellenletzten SV Cölpin kein Problem haben.

In der Kreisoberliga ist der Tabellenvierte, der FSV Grün-Weiß Usedom, Gastgeber im Spiel gegen den Dritten, Hohendorf. Die Hohendorfer können nach 17 Spielen, davon elf nicht auf eigenem Platz, eine starke Auswärtsbilanz aufweisen. Sie haben sieben Begegnungen gewonnen, einmal Remis gespielt und dreimal verloren. Doch auch die Heimbilanz der Usedomer liest sich nicht schlecht: Von acht Spielen wurden fünf gewonnen, dreimal gingen die Partien unentschieden aus. Für den Usedomer Trainer, Uwe Heidmann, ist aber Hohendorf favorisiert: „Die Jungs sind stark. Wir haben daheim bisher immer ein wenig Glück gehabt. Von daher wäre ich mit einem Punkt zufrieden.“ Viel optimistischer sind die Hohendorfer. „Wir sind derzeit in sehr guter Form. Die Harmonie im Team stimmt und die Rückrunde läuft recht gut für uns“, sagt Tom Schultz, langjähriger Kapitän des Teams, der Coach Axel Borck auch beim Training unterstützt. „Wir erarbeiten uns viele Chancen und haben in den zurückliegenden Spielen zumeist auch die Kontrolle über Ball und Gegner gehabt. Wir streben einen Dreier an.“

Den wollen auch die Fußballer des SV Ostseebad Ückeritz (8. Platz/13 Punkte) aus der Kreisliga/Nord . „Wir wissen aber, dass Lassan (6./15) recht stark spielen kann. Es ist schwer, deren Abwehrriegel zu knacken“, sagt SVÜ-Trainer Paul Bensemann, der aber nach vier „Klatschen“ in Folge endlich von seiner Mannschaft sehen will, „dass wir auch Tore schießen können.“ Bensemann fordert seine Spieler auf, mehr Selbstbewusstsein an den Tag zu legen: „Wir müssen richtig forsch in die Partie gehen, auch die jungen Spieler. Die Schonzeit ist vorbei. Wir haben Heimvorteil und den müssen wir nutzen.“ Allerdings haben die Ückeritzer von sieben Spielen auf eigenem Platz nur drei gewonnen. Vielleicht kommt ihnen zu Gute, dass die Lassaner auswärts auch nicht glänzen. Immerhin haben sie eine Negativbilanz von 11:27-Toren. „Für uns ist wichtig, wer überhaupt spielen kann“, sagt Lassans Vereinschef Oliver Hecht. „Arbeit geht nunmal vor.“

Von Ralf Edelstein

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