Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Spieler unter Beobachtung

Handball / 3. Liga Spieler unter Beobachtung

HSV-Trainer Jens-Peter Teetzen gibt den Perspektivkadern mehr Einsatzzeiten.

Voriger Artikel
Usedomer Reserve in zweiter Halbzeit bärenstark
Nächster Artikel
Wolgaster Mannschaften trotz guter Spiele unterlegen

Christopher Neidel (r.) ist ein Spieler, der sich schon jetzt für die neue Saison empfehlen kann.

Quelle: Andreas Dumke

Handball . Nach der Heimniederlage gegen den HSV Hannover ist der Klassenerhalt für den HSV Insel Usedom mittlerweile in unerreichbare Ferne gerückt. Trotzdem oder gerade deshalb wird der Neuaufbau für die kommende Saison immer weiter vorangetrieben.

„Wir werden jetzt weiter experimentieren, um die richtige Mischung für die neue Saison zu finden. Die Formation, die die 2. Hälfte gegen Hannover gespielt hat, hat mir schon recht gut gefallen. Das Potential ist auf jeden Fall da. Wir müssen jetzt nur die richtigen Schlüsse ziehen. Auch in den kommenden Wochen werden die Spieler, die auch im nächsten Jahr zur Verfügung stehen werden, vermehrt Spielanteile bekommen“, so HSV-Coach Jens-Peter Teetzen.

So wurde, für viele überraschend, der langjährige Kapitän Tomek Gala bereits vor dem Hannover-Spiel von Geschäftsführer Frank Bärwald verabschiedet. Dies hat allerdings nicht ausschließlich sportliche Gründe. Gala hat bereits eine neue Arbeitsstelle in Norwegen angetreten. Auch beim scheidenden Keeper, Maik Hintze, wird ähnlich verfahren. Er wird in der Restsaison hauptsächlich auf der Bank Platz nehmen. So wird Florian Berndt größere Spielanteile bekommen. Die Fahrt nach Lemgo macht Hintze gar nicht mit.

Auf der, mit 565 Kilometern längsten Auswärtsfahrt wird ihn Szymon Krol vertreten. Auch wenn die Bundesligareserve der Lemgoer auf dem 11. Platz rangiert, so ganz aus dem Schneider ist das Team von Trainer Nils Pfannenschmidt noch nicht. Sechs Punkte Vorsprung auf einen Nichtabstiegsplatz dürften aber zu diesem Zeitpunkt der Saison ein vernünftiges Polster sein, zumal die Lemgoer momentan auch einen guten Lauf haben. Die letzten vier Spiele wurden allesamt gewonnen. So wurden die Berliner Füchse mit einem 37:29 wieder in die Hauptstadt geschickt und auch beim VfL Potsdam blieb der TBV mit 34:32 siegreich.

Keine leichte Aufgabe also für die Handballer von der Insel. Personell ist bis auf den ausgeschiedenen Gala und eben Hintze alles an Deck. „Wir können uns völlig ohne Druck auf die lange Reise begeben, trotzdem erwarte ich natürlich von allen Spielern vollen Einsatz. Die Jungs sollen sich zeigen und wer noch keinen Vertrag für die neue Saison hat, kann sich empfehlen.“ Das Spiel in Lemgo wird morgen um 19.30 Uhr angepfiffen.

Andreas Dumke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport Usedom
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.