Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 17 ° Gewitter

Navigation:
Sportfest: 600-facher Spaß an Bewegung

Wolgast Sportfest: 600-facher Spaß an Bewegung

Im Wolgaster Peenestadion traten die Jungs und Mädchen der 1. bis 5. Klassen der Stadt gegeneinander an

Voriger Artikel
Jannis Lange ist Kreismeister im Schach
Nächster Artikel
Usedoms Handballer fahren ersten Saisonsieg ein

Moderator und Animateur Andreas Keil vom Wolgaster Jugendhaus sorgte auf der Bühne dafür, dass bei den Schülern keine Langeweile aufkam, sondern alle tüchtig schwitzten.

Quelle: Tom Schröter

Wolgast. Spätestens um 8.30 Uhr war es gestern morgen mit der andächtigen Stille im Wolgaster Sportforum vorbei. „Sport frei!“ hallte es aus gut 600 Kinderkehlen, als Moderator Andreas Keil vom Jugendhaus der Stadt das große Sportfest „Sport im Forum“ eröffnete. Kurz darauf brachten die Mädchen und Jungen der 1. bis 5. Klassen der Wolgaster Schulen mit Laufen auf der Stelle, Liegestütze und Kniebeuge gemeinsam ihren Kreislauf in Schwung. Andreas Keil alias Keiler gab, auf einer großen im Peenestadion aufgebauten Bühne, die jeweiligen Übungen vor. Die jungen Sportler und auch deren Lehrerschaft folgten den Anweisungen, dehnten bereitwillig die noch müden Glieder und schmierten die Gelenke.

OZ-Bild

Im Wolgaster Peenestadion traten die Jungs und Mädchen der 1. bis 5. Klassen der Stadt gegeneinander an

Zur Bildergalerie

Die Sonne und Inka Peters strahlten dabei um die Wette. Die Geschäftsführerin des Albert-Schweitzer-Familienwerks in Wolgast hatte die Idee für dieses XXL- Sportfest. Als ein erster Aufruf kaum Reaktionen erntete, suchten sie und Andreas Keil persönlich die Vereine auf. Nun war die Bereitschaft zum Mitmachen groß. Insgesamt 16 Partner brachten sich in das sportliche Spektakel ein. Bereits ab 7 Uhr bauten sie im Stadion ihre Stationen auf, um die Schüler zu einem Wettkampf Jungs gegen Mädchen herauszufordern. Am Ende hatte die Mädchen mit 2700 Punkten die Nase vorn – vor ihren männlichen Mitbewerbern, die auf 2300 Punkte kamen.

Beide Geschlechter hatten die selben Disziplinen zu absolvieren. An der Bühne, wo zuerst die Jungs agierten, war Geschicklichkeit gefragt, als zum Beispiel ein mit Wasser gefülltes Gefäß möglichst schnell herumzureichen war. Es folgten diverse sportliche Einlagen und auch ein Tanz war einzustudieren. Währenddessen durchliefen die Mädchen den Stationsbetrieb. Die Wolgast Vandals schickten die Schülerinnen auf einen Slalomparcours, beim 1. Wolgaster Bewegungsverein 2000 stand Gummistiefelwerfen auf dem Programm und beim DRK waren Luftballons zu zerschießen.

Währenddessen weihte Peggy Burat vom 1. Faschingsclub Wolgast ihre Schützlinge nach einer obligatorischen Polonaise in die Geheimnisse des Papierschlangen- Pustens ein. Beim SV Motor Wolgast (Judo) ging es hingegen um Bälle herum und über Bänke. Auch der Tierpark, das Jugendhaus, die Arbeiterwohlfahrt, die Vereine Freizeitfußball, Vielfalter und Jugendforum sowie die WingTsun- Schulen Holger Kickhefel, das Technische Hilfswerk, die Stadtwerke Greifswald und das Christliche Jugenddorfwerk Zinnowitz bereicherten den Parcours, auf dem Sport und Spaß gleichermaßen im Mittelpunkt standen.

„Die unkomplizierte Zusammenarbeit ist ein gutes Aushängeschild für die Wolgaster Vereine“, freute sich Jugendhaus-Leiter Dr. René Börrnert. „Auf diese Weise lernt man sich auch untereinander besser kennen und weiß, auf welchem Gebiet der andere konkret aktiv ist.“ Zum Abschlusswettstreit versammelten sich alle Kinder vor der Bühne, um, wie zuvor einstudiert, zum Soundtrack des Spielfilms „Bibi und Tina: Mädchen gegen Jungs“ zu tanzen. Dann folgte der Höhepunkt: Der Start hunderter mit Helium gefüllter Ballons, die, versehen mit den Wünschen der Kinder, in Richtung Peenestrom davonflogen.

Die Botschaften der Absender waren so bunt wie die Luftballons. Viele Mädchen und Jungen wünschten sich die Kinderstation im Krankenhaus Wolgast zurück, andere baten um besseres Wetter und etliche schickten ihren Wunsch nach Frieden, Freundschaft und ihr Nein zum Krieg gen Himmel.

Finanziell unterstützt wurde das XXL-Sportfest übrigens mit 7800 Euro vom Bundesfamilienministerium über das Bundesprogramm „Demokratie leben“.

Tom Schröter und Tilo Wallrodt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
OZ-Bild
mehr
Mehr aus Sport Usedom
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.