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Starke zweite Halbzeit

Hohendorf Starke zweite Halbzeit

Hohendorf kommt erts nach 45 Minuten richtig ins Spiel / 2:0-Erfolg über Kemnitzer SV

Hohendorf. Im Duell der Tabellennachbarn der Fußball-Kreisoberliga behauptete sich der Hohendorfer SV (3. Platz) vor gut 250 Zuschauern gegen den Kemnitzer SV (4.) mit 2:0 und bleibt damit in Reichweite der Spitzenteams Ueckermünde II und Weitenhagen. Die Gastgeber trafen auf den erwartet starken Kontrahenten, der sich erst nach einem Feldverweis (63.) geschlagen geben musste. „Das war ein verdienter Sieg, der höher hätte ausfallen müssen“, sagt Hohendorfs Trainer Axel Borck, der mit seinem Team das Hinspiel mit 2:4 verloren und sich dabei von den schnellen Kemnitzern mehrfach auskontern lassen hatte. Diesen Fehler wollte der HSV nicht wiederholen.

Bei den in Hohendorf bekannten Windverhältnissen musste sich der Gastgeber zunächst gegen die „steife Brise“ stemmen. Gut gemeinte Langpässe kamen nur selten an. Wichtiger war, dass die Abwehr diszipliniert die taktische Marschroute einhielt und der Kemnitzer Offensive wenig Spielraum gab. Torhüter Rettig bekam nur zwei, drei Distanzschüsse zu halten. Alle weiteren Versuche blockte die stabile Verteidigung um Hirt und Wilke ab. Zwar kamen Hohendorfer Angriffe im ersten Durchgang nur sporadisch ins Laufen, doch die waren über die Flügelspieler Gebhardt und Liedtke stets gefährlich.

Krüger verpasste einen Steilpass (30.) ganz knapp. Augustat war am FSV-Keeper schon vorbei, traf aber das leereTor nicht. „Trotzdem war das Remis zur Pause unser Ziel. Danach wollten wir die Windunterstützung nutzen“, betonte Borck.

Jetzt mussten die Bälle „gestreichelt“ werden, um nicht unerreichbar für die Mitspieler zu sein. Nach druckvollem Kombinationsspiel, in dem Schönrock eine auffällig präsente Rolle hatte, war das 1:0 bald fällig. Gebhardt setzte sich durch, und seine präzise Flanke (61.) verwertete Krüger sicher. Kemnitz reagierte geschockt und mit Frust auf den Rückstand. Mit einem rüden Tackling in die Beine wurde Bahr gefoult. Die logische Folge war „Rot“ für den Übeltäter. Auch in Überzahl änderte Hohendorf an seiner auf Abwehrsicherheit beruhenden Taktik nichts. Augustat hätte alles klar machen können, verschoss aber seine Großchance (72.). Distanzschüsse von Gebhardt (Lattentreffer), Krüger und Augustat zeugten vom druckvollen Angriffsspiel der Hausherren. Als Gebhardt einen weiten Abschlag (87.) von Rettig aus der eigenen Hälfte erlief, vollendete er seinen Sprint überlegt zum 2:0. „Kompliment, ich bin stolz auf diese Truppe. Gordon Schönrock, der noch ein wenig herausragte, bekommt eine glatte Eins von mir“, sagte Borck.

Von Bert Belitz

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