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Start ins neue Jahr ohne Ausrutscher

Sport Start ins neue Jahr ohne Ausrutscher

Handballviertligist HSV Insel Usedom bleibt ungeschlagen. Der TSV Rudow wurde mit 35:30 (14:12) besiegt.

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Alexander Leow (hier in der Pommernhalle) war mit elf Treffern der erfolgreichste Werfer seine Teams.

Quelle: Andreas Dumke

Berlin / Ahlbeck — Der Start ins neue Jahr ist geglückt. Mit dem Auswärtssieg beim TSV Rudow behauptet der HSV Insel Usedom weiterhin den Platz an der Tabellenspitze. Somit setzen die Usedomer die tolle Siegesserie auch über den Jahreswechsel hinaus nahtlos fort.

Beim Tabellenelften übernahmen die Insulaner sofort die Initiative. Rudow versteckte sich jedoch nicht und drehte das Spiel schnell. In der ersten Hälfte gelang es keinem Team, sich entscheidend abzusetzen. Bei den Insulanern stand die Deckung zunächst nicht so gut wie zuletzt gewohnt. Allerdings musste die Formation auch schon früh geändert werden, da Radek Wolski schon in der 12. Minute seine zweite Zweiminuten-Strafe kassierte. Christoph Dübner übernahm daraufhin dessen Abwehrpart. Kurz vor dem Seitenwechsel kamen die Usedomer dann aber doch etwas besser zum Zug. Folgerichtig gingen sie mit zwei Toren Vorsprung in die Pause.

Rund 50 HSV-Fans, die damit fast die Hälfte der Zuschauer ausmachten, sorgten für eine tolle Stimmung und fast schon Heimspielatmosphäre. Mit Beginn der zweiten Hälfte „... war mehr Bewegung im Spiel. Es lief besser. In dieser Anfangsphase hatte Rudow wenig entgegenzusetzen“, sagte Betreuer Mike Golon. Den Usedomern gelang es, sich bis auf 22:13 abzusetzen. Die doppelte Zeitstrafe gegen Rudow, nach einem Wechselfehler, spielte dabei natürlich eine große Rolle.

Danach folgte jedoch ein kleiner Bruch. Rudows Trainer hatte eine Manndeckung für drei HSV-Akteure angeordnet. Mit diesem hohen Aufwand arbeiteten sich die Gastgeber wieder heran. Zwischenzeitlich schrumpfte der Vorsprung des HSV auf zwei Tore. Usedoms Trainer, Piotr Frelek, reagierte mit einer Auszeit und verlangte von den „ungedeckten“ Spielern mehr Bewegung. Dies war dann auch das Erfolgsrezept, denn jetzt schlug vor allem die Stunde der Außenspieler Torben Wendt und Alex Leow, der mit insgesamt elf Treffern zum erfolgreichsten Werfer seines Teams avancierte. Mit einem tollen Schlussspurt wurde der Vorsprung wieder auf fünf Tore ausgebaut. „Über die gesamte Spielzeit gesehen, war der Sieg, auch trotz der zwischenzeitlichen Rudower Hochphase, nie wirklich in Gefahr. Wir haben hier am Ende verdient gewonnen und wurden von den anwesenden HSV-Fans toll unterstützt“, so Golon.

Mit 27 Punkten rangiert der HSV Insel Usedom somit weiterhin auf dem ersten Platz der Tabelle. Während die Cottbusser als ärgster Verfolger spielfrei hatten, konnte die drittplatzierte SG OSF Berlin bei der TSG Lübbenau gewinnen.

Aufstellung: C. Müller, Antczak; Wendt 3, Glende 7, Wolski 5, P. Müller, Leow 11/4, Wicht 1, Kicinski 3, Fink 5, Dübener

 



Andreas Dumke

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