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Team Freibeuter im Finale ganz stark

Zinnowitz Team Freibeuter im Finale ganz stark

Freizeitvolleyballer aus Greifswald und Berlin gewinnen Pokal des Zinnowitzer Bürgermeisters

Zinnowitz. . Mit einer stimmungsvollen Siegerehrung ging am Samstag das 23. Volleyball-Mixed-Turnier des SV Eintracht Zinnowitz zu Ende. Überglücklich hielten die Spielerinnen und Spieler des Teams „Freibeuter“ den Siegercup in der Hand. Der gemischte Sechser, bestehend aus Berliner und Greifswalder Sportlern, war nicht zu stoppen, zeigte den anderen Mannschaften in der Vor- und Endrunde deren Grenzen auf.

In den beiden entscheidenden Begegnungen um die Ränge eins bis drei wurden die Berliner Vertretungen „Feierbiester“ und Lichtenberger Igel jeweils sicher mit 2:0 nach Sätzen bezwungen. „Damit haben wir im Vorfeld eigentlich nicht gerechnet. Man weiß ja nie, in welcher Besetzung die gegnerischen Mannschaften antreten“, sagt Jens Harmel.

Der 39-jährige „Freibeuter“ ist in hiesigen Kreisen kein Unbekannter. Er kommt aus der Region, spielte früher aktiv Volleyball in Wolgast und zeitweise auch in Ahlbeck, ehe er später nach Berlin übersiedelte und mit Rotation Prenzlauer-Berg sogar in der Regionalliga Erfahrungen gesammelt hat.

Für Harmel persönlich war der Pokaltriumph allerdings nicht das Wichtigste: „Viel schöner war es, bei dieser beliebten Veranstaltung alte Freunde wiederzutreffen und mit ihnen ein Schwätzchen zu führen.“

In dem fast neun Stunden dauernden Turnier um den Pokal des Zinnowitzer Bürgermeisters wurden 40 Spiele absolviert. Geleitet wurde diese 23. Auflage wie immer von Horst Eckelt, der in seinem Fazit von einer großen Leistungsdichte sprach. „Das sportliche Niveau hat sich gegenüber den Vorjahren bei vielen Mannschaften weiter verbessert. Wir haben schöne, faire und spannenden Spiele erlebt“, freute er sich. Auch sein Mitstreiter Reinhard Schultz war zufrieden. „Es ist schon schön anzusehen, mit welcher Begeisterung die einzelnen Spieler bei der Sache waren“, meinte der langjährige Mitorganisator.

Die mit einigen Vorschusslorbeeren angereisten Dresdner Kampfzwerge konnten den im Vorjahr errungen Cup nicht verteidigen. Das Team aus Sachsen hatte Pech, verlor bereits in der Vorrunde einen Spieler durch eine schwere Verletzung (ohne gegnerische Einwirkung). Da kein Ersatz zur Stelle war, gab die Mannschaft letztlich auf.

Gegenüber dem Vorjahr zeigte sich der SV Spielfreunde Peenestrom stark verbessert, schnitt von den hiesigen Teams mit Rang sechs sogar am besten ab. Dennoch war dessen Angreifer Rene Strenz nicht zufrieden. „Es war weitaus mehr drin. Schade, dass wir erst in den Platzierungsspielen aufgetaut sind, da haben wir unsere wahre Leistungsstärke demonstrieren können“, meinte der Wolgaster.

Die eigentliche Stärke der Peenestädter Volleyballer bekamen besonders die Teams aus Bad Düben und die Mannschaft „Ostseeflotte“ Zinnowitz zu spüren. Beide zogen jeweils deutlich mit 11:25, 14:25 beziehungsweise zweimal 19:25 (Bad Düben) den Kürzeren.

Ein wenig mehr ausgerechnet hatte sich auch der Berliner Achim Lengert mit seiner Vertretung „Stückwerk“. „Die Gegner hatten alle zumeist gutes Format. Viele Mannschaften traten mit erstklassigen Leuten an, da konnten wir nicht ganz mithalten. Doch letztlich ist die Teilnahme entscheidend. Insgesamt war es eine tolle Veranstaltung“, sparte der Hauptstädter nicht mit Lob.

Die Siegerehrung und ein Sportlerball fanden am späten Abend im Zinnowitzer Hotel „Casa Familia“ statt, wo Bürgermeister Peter Usemann den „Pott“ dem Gewinnerteam persönlich überreichte. In seiner Laudatio würdigte er zudem diese großartige Veranstaltung, sowie das Engagement der Helfer des gastgebenden Vereins, Eintracht Zinnowitz.

Wolfgang Dannenfeldt

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