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Trainer Heidenreich: Eine Hammeraufgabe für uns

Ahlbeck/Loitz Trainer Heidenreich: Eine Hammeraufgabe für uns

Die Handballer des HSV wollen das Derby gegen Greifswald/Loitz gewinnen

Ahlbeck/Loitz. Vier Mannschaften Mecklenburg-Vorpommerns spielen in der Handball-Oberliga Ostsee-Spree. Das erste Derby findet an diesem Wochenende statt. Der Oberliga-Aufsteiger, die SG Uni Greifswald-Loitz, empfängt den HSV Insel Usedom.

Der Neuling hat einen „sauberen“ Saisonstart hingelegt: Zwei Spiele – zwei Siege. Damit sind die Handballer um Trainer Alexander Einweg derzeit Tabellendritter.

Der Saisonstart der Inselhandballer war eher durchwachsen. Nach drei Spieltagen haben die Usedomer 3:3 Punkte auf ihrem Konto. Vor allem das Spiel gegen den Aufsteiger VfV Spandau (23:25) „nagt“

immer noch am Ego der Insulaner. So ist die Partie, die morgen um 19.00 Uhr in der Loitzer Peenetalhalle angepfiffen wird, mit Sicherheit ein Prestige-Duell und zugleich eine Standortbestimmung.

Die SG Uni Greifswald/Loitz, die in der Saison 2016/17 in der MV-Liga gespielt hat, hat dabei den Heimvorteil auf ihrer Seite, das erste Mal in der noch jungen Saison.

Usedoms Trainer Nico Heidenreich macht jedoch keinen Hehl daraus, dass er und seine Mannschaft unbedingt die zwei Punkte haben wollen. „Natürlich stehen wir vor einer Hammeraufgabe“, sagt Heidenreich, der sein Team und die Gastgeber „zumindest derzeit“ auf Augenhöhe sieht.

Heidenreich beteuert, dass aus den zurückliegenden Spielen – je ein Sieg, ein Remis und eine Niederlage – die entsprechenden Lehren gezogen, aber auch Erfahrungen gesammelt wurden. „Wir können gegen Greifswald/Loitz bestehen, wenn wir das Spiel lange offenhalten“, sagt Heidenreich. Er weiß, dass der Gegner im Aufwind ist. „Die zwei Siege und der erste Heimauftritt werden der Spielgemeinschaft zusätzlichen Schub geben.“ Er hat seine Mannschaft darauf eingestellt, dass vor allem in der Abwehr alles funktionieren muss. „Greifswald/Loitz’ stärkste Waffe ist das Rückraumspiel“, sagt Heidenreich, der natürlich auch auf die Qualitäten seiner Torleute hofft. „Beide gehören zu den besten Keepern der Liga.“

Natürlich lässt sich der HSV-Coach, die Aufstellung betreffend, nicht in die Karten schauen. „Ich werde aber anders spielen lassen als zuletzt gegen Grünheide (25:25 – Anm.d.R.). Bei uns gibt es keine feste Startformation. Ein, zwei Kniffe habe ich dabei geplant“, sagt Heidenreich, der verspricht, „dass die Mannschaft, in der bis auf Leow alle an Bord sind, anders auftreten wird als zuletzt gegen Grünheide.“

Während das Umfeld der Loitzer Handballer sehr euphorisch ist, tritt SG-Trainer Alexander Einweg auf die Bremse: „Usedom ist der Favorit. Die Insulaner müssen dieses Spiel gewinnen“, sagt Einweg.

„Wir sehen unsere Chance in der Außenseiterrolle. Wir werden mit ganzer Kraft ein Erfolgserlebnis anstreben“, so Einweg weiter. Personell kann er aus dem Vollen schöpfen, alle Akteure seines Kaders stehen für das Derby zur Verfügung.

Ralf Edelstein

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