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Usedom-Marathon zieht 500 Läufer an

Wolgast Usedom-Marathon zieht 500 Läufer an

20 Staffel-Teams erstmals dabei / Ückeritzer Schüler halten bis ins Ziel durch

Wolgast. Rund 500 Läufer waren in diesem Jahr beim 37. Usedom-Marathon und beim 26. Halbmarathon am Start. Der lange Kanten begann wie immer in Swinemünde. Neu war, dass auch 20 Staffeln Aufstellung nahmen, um die 42,195 Kilometer bis ins Wolgaster Peenestadion in Angriff zu nehmen.

Zu ihnen gehörten unter anderem auch eine Gruppe der OSTSEE-ZEITUNG. Sie kam als 14. Team mit einer Zeit von 4:01:41 h ins Ziel. Gewonnen hat den Staffellauf das Greifswalder Quintett „Fliegende Waden“.

Eine ganz tolle Leistung zeigten auch die Schüler der Ückeritzer Ostsee-Schule – Leon Börner, Hannes Janisch, Anna-Lena Schmurr, Nele Grunow und Yorick Gaßner. Als 17. kamen sie in Wolgast an, mit einer Laufzeit von 4:26:32 h. Betreut wurden sie von Peter Sebastian, ihrem Sportlehrer. „Weil ja Ferien waren, haben wir sogar eine WhatsApp-Gruppe gebildet, um uns noch abzusprechen. Die Jungs und Mädels haben hervorragend gekämpft“, freut sich der Pädagoge.

Die allesamt Fünfzehnjährigen hatten sich vorgenommen, weniger auf die Zeit zu schauen, als vielmehr „durchzukommen und Spaß zu haben.“ Während Leon und Hannes nach ihren Etappen auf der Insel blieben, liefen Anna-Lena, Nele und Yorick gemeinsam über die Ziellinie. „Die beiden Jungs vor mir hatten gut durchgehalten“, berichtet Anna-Lena. Ich war auf meinen 5,9 Kilometern, die ich laufen musste, bemüht, die Position zu halten. Es lief ganz gut, so dass ich sogar zwei, drei Plätze gutmachen konnte.“

Nach Anna-Lena war Nele dran. „Ich war bis zur Staffelübernahme ganz schön aufgeregt“, sagt sie. „Doch dann wurde ich immer ruhiger. Da wir ganz gut platziert waren, musste ich mich gar nicht so sehr anstrengen.“ Ganz kleine Probleme gab es dann auf Höhe der Deiche bei Koserow. „Die Strecke war blöd. Gut fand ich aber, dass größere Wurzeln sogar markiert waren“, sagt Nele, die auf den letzten Kilometern ihrer 5,1 Kilometer langen Strecke von ihrer Mutter und ihren Brüdern unterstützt wurde. „Das hat sehr geholfen“, sagt sie. „Aber auch die Anfeuerungsrufe der vielen Passanten an der Laufstrecke.“

Ganz zum Schluss hatte Yorick die Aufgabe, die Staffel im Rennen zu halten und ins Ziel zu bringen. Er musste 12,2 Kilometer absolvieren und tat dies mit Bravour. „Mit einem Lächeln bin ich auf die Strecke gegangen. Ich habe positive Gedanken gehabt, mich ganz auf das Laufen konzentriert.“

Stolz darauf, dass auch sie ins Ziel kamen, waren ebenso die Eheleute Margitta und Erwin Bilda. Sie sind beim Halbmarathon bereits das 12. Mal dabei. „Jeder von uns läuft sein eigenes Tempo“, sagt die 65-jährige Neubrandenburgerin, die mit ihrem ein Jahr jüngeren Mann auch schon oft beim Rennsteiglauf dabei war. „Aber in Wolgast gefällt uns vor allem die Top-Organisation. Wir sind nächstes Jahr wieder dabei“, verspricht Erwin Bilda.

Schon viele Male dabei ist auch der 82-jährige Horst Trettin aus Garz (Usedom). „In diesem Jahr wollte ich es noch einmal wissen“, sagt er, nachdem er in den beiden zurückliegenden „nur“ mit dem Fahrrad auf der Strecke war. „Die Zeit ist mir egal. Ankommen ist wichtig“. Der Usedomer will künftig aber kürzer treten. „Zwei, drei Kilometer tun es auch. Wichtig ist aber, dass man sich regelmäßig bewegt und dass man Spaß dabei hat.“ Spaß hatten mit Sicherheit auch die Sieger des Marathons. Maciej Lucyk hat nunmehr dreimal hintereinander den Marathon gewonnen, und er kommt immer wieder gern nach Wolgast. „Ich bin ja schon viel länger dabei. Bis vor drei Jahren bin ich den Halbmarathon gelaufen“, sagt der Poznaner (Posener).

Ganz neu dabei ist die Siegerin des Marathonlaufes, Juliane Meyer. Die 27-jährige Leipzigerin ist vom Streckenprofil begeistert. „Es hat alles. Wald, Meer und Straße, da macht es Spaß zu laufen.“ Die Ausdauersportlerin gibt aber auch zu, dass sie kurz nach dem Passieren von Zinnowitz „kleinere Probleme hatte. Der Wind haute so stark auf die Strecke, es war schwer zu laufen.“ Im Ziel dachte Juliane Meyer dann aber auch an alle fleißigen Helfer, denen sie zuruft: „Herzlichen Dank, eure Unterstützung war großartig!“

Ralf Edelstein

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