Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 15 ° Regenschauer

Navigation:
Usedom fehlt Cleverness

Usedom fehlt Cleverness

Handballer von der Insel ziehen beim Grünheider SV mit 24:27 den Kürzeren

Voriger Artikel
Laufmützen als Insel-Botschafter in aller Welt unterwegs
Nächster Artikel
Zinnowitzer Kickern fehlt Leidenschaft

Michal Statkiewicz (M./hier in der Pommernhalle) blieb in Grünheide ohne erfolgreichen Abschluss.

Quelle: Andreas Dumke

Grünheide/Ahlbeck Die Viertliga-Handballer des HSV Insel Usedom haben es in der bisherigen Saison fast nur mit Mannschaften aus dem Berliner Raum zu tun gehabt. Die Ausnahme bleibt Fortuna Neubrandenburg (27:15 gewonnen). Nach dem Wochenende ist die Bilanz mit den Hauptstadtteams ausgeglichen. Den bisherigen zwei Siegen (Tegel und Berliner SV) und der einen Niederlage (SG OSF Berlin) folgte nun die zweite Pleite.

OZ-Bild

Handballer von der Insel ziehen beim Grünheider SV mit 24:27 den Kürzeren

Zur Bildergalerie

Der Grünheider SV hat sich am Samstag mit 27:24 gegen die Usedomer durchgesetzt. „Beide Mannschaften waren gleich stark“, berichtet Nico Scheer, Geschäftsführer der HSV-GmbH. „Zu unserem Leidwesen hatten wir kaum Auswechselspieler dabei und wieder ein Phase, in der uns die Gastgeber davoneilten.“ Damit rutscht der Inselverein jetzt auf den 6. Platz in der Ostsee-Spree-Liga.

Die Inselmannschaft ist nur mit elf Spielern zu den Randberlinern gefahren. Das Fehlen einiger HSV-Akteure aus berufsbedingten Gründen hat sich durchaus bemerkbar gemacht. So musste Witt, der Rechtshänder ist, auf der Rechtsaußenposition für Alexander Leow einspringen. „Natürlich ist das für den Spieler äußerst schwer“, sagt Scheer, der davon ausgeht, „dass wir in der Mannschaft möglicherweise doch noch ein oder zwei Alternativen brauchen. Bisher haben wir angenommen, dass unser jetziger Kader ausreicht.“

Die erste Spielhälfte war total ausgeglichen. „Beide Teams agieren von der spielerischen Qualität her auf Augenhöhe“, stellt Scheer fest. Die Usedomer hatten das 1:0 (Glende) erzielt. Fortan wechselte die Führung ständig, ohne dass sich eine Mannschaft jedoch mit mehr als zwei Toren absetzen konnte. Mal führten die Gastgeber, mal die Usedomer, die nach 30 Minuten dann auch mit 13:12 vorn lagen.

Auch nach der Pause sah es nach einem „Kopf-an-Kopf“-Rennen aus. Eine Mannschaft legte vor, die andere glich aus. Doch dann gab es für Neidel und Teetzen verletzungsbedingte Ausfallzeiten. „Grünheide war auf Grund der stärkeren Physis und mit den besseren Auswechselmöglichkeiten im Vorteil, auch wenn unsere beiden Spieler wieder zurückkamen“, sagt Scheer, der ab der 50. Minute zusehen musste, wie das Spiel kippte. „In dieser Phase waren die Grünheider schlichtweg cleverer als wir.“ Die Gastgeber nutzten den Schwächeanfall der Usedomer konsequent. Aus einem 19:18 machten sie ein 24:20. „Wir kamen dann nicht mehr richtig zum Zug“, so Scheer. Grünheide verwaltete den Vorsprung sicher bis zum Abpfiff.

An der Kondition müssen die Usedomer in der Woche arbeiten, um durchgängig 60 Minuten intensiven Handball zeigen zu können. Den brauchen sie, wenn am kommenden Samstag das erste Landesderby der Saison ansteht. Der HSV Insel Usedom ist dann zu Gast beim Bad Doberaner SV 90.

Aufstellung HSV: Krynski, Fornal – Nowomiejski 4, Glende 4, B. Teetzen 2, G. Wicht 2, Biernacki 4, Dübener 6, Neidel 2, Witt, Statkiewicz

Ralf Edelstein

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Stralsund

Es wird wieder laut in der Vogelsanghalle. Die Handballer des Stralsunder HV empfangen um 19.30 Uhr die zweite Vertretung der Füchse Berlin.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Sport Usedom
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.