Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 17 ° wolkig

Navigation:
Usedom und Hohendorf strahlende Sieger

Usedom und Hohendorf strahlende Sieger

Beide Mannschaften schicken Kontrahenten mit je vier Gegentreffern nach Hause

Voriger Artikel
FCU-Team ohne Auswechselspieler in Loitz unterlegen
Nächster Artikel
Vor dem Spiel gegen Berlin: Vertrag mit Lech Krynski verlängert

Der Usedomer Eric Kutz (r.) im Zweikampf mit dem Anklamer Christian Knaack.

Quelle: Gert Nitzsche

Vorpommern In der Fußball-Kreisoberliga wurde der SV Hohendorf seiner Favoritenrolle gegenüber Pasewalk mit dem 4:0 gerecht. Hohendorf rückt damit bis auf vier Punkte an Tabellenführer Einheit Ueckermünde II heran. Auch die Grün-Weißen aus Usedom bezwangen ihren Gegner mit 4:0. Niederlage gab es dagegen für Kröslin und die Frauen des FC Insel Usedom.

Wir haben erst spät ange- fangen, Dampf zu machen.“Uwe Heidmann, Coach

Grün-Weiß Usedom —

VFC Anklam II 4:0 (1:0) Der VFC Anklam trat mit seinem „letzten“ Aufgebot an. Grün-Weiß zog daraus zunächst keinen Nutzen, spielte gut 30 Minuten unkonzentriert. „Wir haben erst sehr spät angefangen, Angriffsfeuer zu entfachen“, gibt Uwe Heidmann, Trainer der Grün-Weißen, zu. Doch mit dem 1:0 (31.) durch Radünz änderte sich die Spielweise. Es gab mehr Druck nach vorn. Zunächst ließ die routinierte Gästeabwehr aber nicht viel zu. Nach der Pause wurde die Partie offener, die Usedomer stärker. Es fehlten aber Tore. So scheiterte Kutz, allein auf der linken Seite durchgelaufen, am Anklamer Keeper. In der 71.

Minute war es dann aber Steffen Kracht, der das 2:0 schoss. Der Widerstand der Gäste war gebrochen. Mt einem schön herausgespielten Treffer (81.) trug sich auch Schulze in die Torschützenliste ein.

Kutz band den Sack mit dem 4:0 dann endgültig zu.

Eintracht Behrenhoff —

SV Kröslin 3:1 (1:0)

„Die Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben, weil wir unsere Chancen einfach nicht genutzt haben. Warum die Gastgeber aber eine derart aggressive, beleidigende Art gegenüber den Gegenspielern praktizierten, ist unbegreiflich“, sagt SVK-Trainer Carsten Niemann. Eintracht hatte die beiden ersten guten Chancen, dann besaßen Richter und Haase beste Möglichkeiten für den Führungstreffer. Der fiel in der 25. Minute für Behrenhoff. Zuvor waren sich Räther und Vollbrecht in der Abwehr uneinig. In der 32. Minute marschierte Richter allein durch bis zum Einheit-Keeper — und wurde von ihm von den Beinen geholt. Schiedsrichter Küther zeigte nur Gelb. Es gab aber einen Strafstoß, den Hensel an die Querlatte setzte. „In den letzten fünf Jahren hat er die Elfer immer verwandelt. Es passte zu diesem Tag, an dem fast alles gegen uns lief“, so Niemann. Mit Beginn der zweiten Hälfte hatten Hensel und Wunderwald Einschussmöglichkeiten, ehe in der 64. Minute auf Strafstoß entscheiden wurde, obwohl Haase den Arm angelegt hatte. Behrenhoff führte 2:0. Die Krösliner steckten nicht auf. Jacubowsky gelang ein guter Freistoß in Richtung Tor, Peters und Hensel verpassten. Dafür traf der Gastgeber ein drittes Mal (84.). Kurz danach verwandelte Hensel den zweiten Foulelfmeter, diesmal an Jacubowsky verwirkt, zum 1:3.

Hohendorfer SV 69 —

Pommern Pasewalk 4:0 (2:0) Die Favoritenrolle lag klar bei den Hohendorfern, die auch mit viel Schwung in diese Partie gegen den Tabellenzwölften gingen. Nach einer eindrucksvollen Leistung gewann der HSV auch in dieser Höhe verdient. „So leicht, wie es aussah, machte es uns Pommern aber nicht“, betonte Kapitän Tom Schultz. Trainer Axel Borck schonte einige Spieler für kommende Aufgaben. Doch das beeinflusste die Spielharmonie nur in der Anfangsphase. Mit dem 1:0 (17.) durch den überragenden Schönrock bekam Hohendorf den ehrgeizigen Gegner, der Torhüter Nierichlok einige Male ernsthaft prüfte, in den Griff. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang Schönrock das 2:0. Mit dem böigen Wind im Rücken, machten die Gastgeber nach der Pause sofort Druck. Sie erzwangen durch Augustat (66./81. Minute) die Entscheidung. Krüger und Augustat vergaben weitere Großchancen. Aber auch die Pasewalker hätten sich Tore verdient, schossen aber aus fünf Metern über den Kasten oder fanden in Nierichlok ihren Meister. „Insgesamt boten wir wieder eine souveräne Leistung. Wir schauen immer von Spiel zu Spiel. Wenn es doch noch mit Rang eins klappen sollte, wäre wir alle nicht dagegen“, sagt Schultz optimistisch.

Einheit Strasburg —

FC Insel Usedom 4:0 (0:0)

Die Frauenmannschaft des FC Insel Usedom (8. Platz) verlor bei Einheit Strasburg (7.) nach torloser erster Halbzeit noch mit 0:4. Einmal mehr stand dem FCU nur ein ersatzgeschwächtes Team zur Verfügung. Torhüterin Sandra Mülling und die erfahrenen Svantje Stahl, Janine Goersch und Anne Oesterheld konnten das Spiel nicht allein gestalten. Die 15- bis16-jährigen Julia Große, Anna Lena Schmurr und Johanna Zekai spielten im Rahmen ihrer Möglichkeiten, waren den athletischen Anforderungen gegen ein kampfstarkes Strasburger Team aber nicht gewachsen. Schon in der ersten Hälfte machte Einheit Druck, doch die FCU-Abwehr stemmte sich tapfer dagegen. Einige Konterangriffe der Gäste waren durchaus verheißungsvoll. Erst nach dem Seitentausch setzten sich die körperlich überlegenen Gastgeberinnen durch. Zwischen der 43. und 50. Minute entschieden sie das Spiel mit drei Toren. Vor dem 1:0 übersah der Schiri jedoch ein Foul an Stahl. Bis zur letzten Minute, in der Oesterheld ein Eigentor unterlief, stemmte sich Usedom den Angriffen mit großer Moral entgegen. „Wir haben alles versucht, uns Chancen zu erarbeiten, verloren die Bälle aber zu schnell“, sagt Kapitänin Mülling.

Von Bert Belitz und Gert Nitzsche

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
OZ-Bild
mehr
Mehr aus Sport Usedom
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.