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Usedomer Handballer schlagen sich achtbar

Usedomer Handballer schlagen sich achtbar

Der Tabellenletzte der 3. Liga verliert in Hannover mit 28:35 / Gute zweite Hälfte verhindert erneute Schlappe

Hannover/Ahlbeck Natürlich waren vom Tabellenletzten der 3. Handballliga, dem HSV Insel Usedom, im drittletzten Punktspiel dieser Saison keine Wunderdinge zu erwarten.

So kommt die 28:35-Niederlage (Halbzeit 14:18) beim HSV Hannover eher standesgemäß daher. Dennoch lobte GmbH-Geschäftsführer Nico Heidenreich, der selbst wieder aufs Parkett musste, die Mannschaft.

„Phasenweise haben wir ganz vernünftig Handball gespielt. Vor allem in der zweiten Halbzeit lief es bei uns so gut wie lange nicht.“

Neben dem 29-jährigen Heidenreich musste auch Trainer Piotr Frelek (43) in die Spielkleidung schlüpfen, denn die Insulaner fuhren nur mit 13 Mann nach Hannover — zwei Torleute, neun Feldspieler und zwei Betreuer. Mit dem 38-jährigen Wojchiech Zydron stand ein weiterer „Oldie“ in der Mannschaft, der im Gegensatz zu Heidenreich und Frelek aber noch voll im Training ist.

Den ersten Knackpunkt gab es nach 6:35 Minuten. Ein etwas härteres Foul von Kicinsky ahndeten die Schiedsrichter mit „Rot“. „Ich hätte zu diesem Zeitpunkt eine Zweiminutenstrafe gegeben, wenngleich auch Rot vertretbar ist“, sagt Heidenreich. Usedom lag mit 3:5 zurück und blieb es mit dieser Differenz auch bis zur 14. Minute (7:9). Hannover zog jetzt etwas an und enteilte bis zur Pause auf 18:14. „Während wir in der Abwehr Schwächen zeigten, auch unsere Torhüter hatten nicht ihren besten Tag erwischt, lief es vorn doch recht gut. Vor allem Radoslaw Wolski machte am Kreis ordentlich Dampf“, lobte Heidenreich. Dass das Kreisspiel und damit die Agressivität im Angriff deutlich besser war als in den Spielen zuvor, belegt die Anzahl der Siebenmeter für die Insulaner. Zydron verwandelte insgesamt neun von zehn Strafwürfen.

In der zweiten Spielhälfte steigerten sich die Usedomer. Sie holten auf: Nach dem 16:19 (31.) kamen sie über ein 19:21 (35.) bis zur 41. Minute auf 22:24 an die Gastgeber heran. „Da wurde unser Spiel dann aber zu hektisch. Den direkten Anschluss haben wir verpasst. So konnte Hannover den Vorsprung doch wieder auf sieben Tore bis zum Abpfiff ausbauen“, sagt Heidenreich, der damit mit seinem Team etwas positiver eingestellt in die beiden noch ausstehenden Partien gehen wird. „Mindestens ein Spiel wollen wir in der Pommernhalle gewinnen“, verspricht der Geschäftsführer.

Aufstellung HSV: Petersen, Krynski; Glende 7, Heidenreich, Frelek 4, Wicht 3, Kicinsky 1, Wolski 1, Dübener 2, P. Müller, Zydron 10/9

Siebenmeter: Hannover 5/4; Usedom 10/9

Zeitstrafen: Hannover 4; Usedom 5

Rote Karte: Usedom (Kicinsky)

Von Ralf Edelstein

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