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Usedomer Jubilar ist bekannt wie ein „bunter Hund“

Usedom Usedomer Jubilar ist bekannt wie ein „bunter Hund“

Fußballer Hans-Ulrich Radünz feierte seinen 70. Geburtstag/Zahl der Gratulanten hat ihn überrascht

Usedom. In der Stadt Usedom ist Hans-Ulrich (Ulli) Radünz bekannt wie ein „bunter Hund“. Und entsprechend viele Gratulanten gab es kürzlich anlässlich seines 70. Geburtstages. „Das hat mich ganz schön umgehauen, mit so vielen Glückwünschen hatte ich wahrlich nicht gerechnet“, sagt der rüstige Rentner, der aber längst noch nicht auf der faulen Haut liegt. Er ist ehrenamtlich als Platzwart bei den Fußballer tätig und sorgt nicht nur für einen gepflegten Rasen, sondern auch für saubere Trikots aller Mannschaften des Vereins – er ist der Mann für alle Fälle.

Ulli Radünz freute sich, dass viele ehemalige Fußballspieler und -spielerinnen des FSV Grün-Weiß Usedom zum Gratulieren gekommen waren, dass die Feuerwehr ebenso da war, wie die ehemaligen Kollegen der Kampfmittelbergung, wo er bis zu seinem Renteneintritt beschäftigt war.

Als Vierzehnjähriger kam er aus Kühlungsborn nach Usedom und fand Gefallen am Fußballspielen, zumeist als Mittelstürmer oder Linksaußen. Zu den Höhepunkten in seiner sportlichen Karriere gehören der Aufstieg in die DDR-Bezirksklasse nach der Saison 1966/67 später in die Bezirksliga, in der er von 1971 bis 1973 spielte.

Gern erinnert sich Ulii Radünz an die Spiele gegen die damalige DDR-Juniorenauswahl, bei denen er unter anderem auf die bekannten Ducke-Brüder, Peter und Roland, traf.

In seiner fast 20-jährigen Fußballzeit hat Ulli Radünz mit vielen Akteuren Bekanntschaft gemacht. Seine Glanzzeit erlebte er zweifellos mit Akteuren wie dem „Langen“ im Tor, Friedhelm Leppin, oder mit Fred Schubert, Eckard Zschiesche, Uwe Heidmann, Erwin Kühl, Eberhardt Krüger und später auch Frank Maaß. „Es war eine absolut spielstarke Truppe. Das Spielfeld am Usedomer Wäldchen war für die Gegner eine fast uneinnehmbare Hürde“, sagt Radünz.

Nach seiner aktiven Zeit übernahm er für viele Jahre die Funktion des verantwortlichen Trainers der Usedomer ersten Mannschaft. Viele Gespräche drehten sich am Ehrentag um die schöne Erfolge und Stunden und dem tollen Zusammenhalt der damaligen Truppe bei der BSG Traktor Usedom. Auch jetzt ist Ulli Radünz noch bei jedem Heimspiel auf der Anlage zu finden, er fiebert mit dem jetzigen Kreisoberligateam mit.

Auch im eigenen Häuschen ist Fußball und Sport angesagt. Das hat Ehefrau Waltraut, die als Verkäuferin arbeitet, angesteckt. Enkel Ole ist Bayern-Fan. Ullis Herz schlägt in erster Linie für Hansa und natürlich für Grün-Weiß Usedom. Dort stand Sohn Thomas Radünz lange Zeit im Tor. Und da ist auch Sohn Remo ganz aktiv. Er ist der Vereinschef von GW Usedom für Qualität bürgt. „Es freut mich sehr, dass der Name Radünz weiterhin auch für den Usedomer Fußball steht“, sagt der noch sehr vitale Jubilar Ulli Radünz.

Gert Nitzsche

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