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Usedomer MV-Team scheitert erst im Finale

A 3sp 42 16 Usedomer MV-Team scheitert erst im Finale

Zweiter Rang beim Final-Four-Turnier für die Insulaner. HSV Peenetal Loitz gewinnt das Spiel mit 40:38.

Handball / Final Four — Heiße Duelle bot die Finalrunde um die Pokalmeisterschaft Mecklenburg-Vorpommerns (Final Four) in Loitz, wo der HSV Insel Usedom II den Sprung ins Endspiel schaffte, letztlich aber gegen den Gastgeber HSV Peenetal II, der mit seiner kompletten ersten Garnitur antrat, mit 38:40 den Kürzeren zog.

Zuvor — im Halbfinale — hatten sich die Usedomer gegen den SV Warnemünde mit 29:28 knapp durchgesetzt. „Da hat aber der Glücklichere gewonnen. Das Ergebnis hätte auch umgekehrt lauten können“, gestand HSV-Trainer Mike Blobel hinterher ein.

In der Tat, die Warnemünder waren keineswegs gewillt, kampflos das Feld zu räumen. Zwar diktierten die HSV-er überwiegend das Geschehen, sie konnten sich aber im gesamten Spielverlauf gegen den ehrgeizigen Kontrahenten nicht mehr als mit ein, zwei Toren absetzen. Der HSV-Coach konnte zwar auf einen Großteil des Kaders aus der Drittliga-Mannschaft zurückgreifen, doch steckte denen offensichtlich noch die lange Fahrt nach und von Lemgo aus dem Vortag in den Knochen. So ging es in der Peenetalhalle ständig hin und her.

Als beim Stand von 13:13 die Seiten getauscht wurden, hoffte Blobel auf eine Steigerung seiner Jungs im zweiten Abschnitt. Doch es fehlte den meisten Aktiven die Frische, um gegen den Tabellenzehnten der MV-Liga stärker in Erscheinung zu treten. So blieb das Match lange Zeit eine „enge Kiste“, die erst kurz vor Ende des Spiels, beim Stand von 27:27, durch zwei Treffer von Polkehn zum 29:27 entschieden wurde. Da waren nur noch 40 Sekunden zu spielen.

Im Finale gegen den HSV Peenetal Loitz gerieten die Usedomer schon frühzeitig in Rückstand. Nach 15 Minuten stand es schwarz auf weiß auf der Anzeigetafel — 4:9 aus Sicht der Gäste. Der Tabellenzweite der Ostsee-Spree-Liga beeindruckte mit Einfallsreichtum und schnellem Spiel und konnte bis zum Seitenwechsel seinen Vorsprung auf fünf Tore (29:24) ausbauen. Doch erfreulich war, dass sich die Insulaner — trotz der überwiegend schweren Beine — und des klaren Rückstands nicht hängen ließen.

Mit viel Engagement und kämpferischem Elan fanden sie wieder in die Partie zurück. Die Usedomer hatten 15 Minuten vor Schluss, auch Dank der Spielregie von Nietzel, und schöner Tore von Glende, Moscinski, Wendt, Polkehn und Fink den 31:31-Gleichstand hergestellt. Doch offensichtlich hatte die Aufholjagd zu viel Kraft gekostet. Letztlich enteilten die Hausherren auf 39:36. Sie profitierten dabei zudem von Zeitstrafen gegen Glende und Fink. „In dieser Spielsituation wusste ich, dass der Zug abgefahren ist. Dennoch haben sich die Jungs insgesamt tapfer verkauft“, so Blobel.

In Loitz kamen folgende Spieler zum Einsatz: Berndt, Krol — Wendt 12, Polkehn 13, Parlow, Glende 17, Steinfeld, Witt 6, Schlosser, N. Blobel, Moscinski 8, Fink 7, Möller 1, Neidel 3

Wolfgang Dannenfeldt

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