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Sport Usedom Viel Lob für Flair und herzliche Atmosphäre
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00:00 16.07.2013
Erschöpft aber glücklich: Burga Becker und Jutta Lömker (r.) lieferten sich ein Match auf Augenhöhe. Quelle: wd
Tennis

Interessante Begegnungen und ein fröhliches Ambiente prägten bereits die ersten beiden Tage bei den Usedomer Senioren Open. Die Turnierleitung mit Peter Schmidt, Manfred „Atze“ Koch, Horst Meier und Axel Seemann, konnte nun schon zum siebten Mal in Folge in den beiden Seebädern Zinnowitz und Karlshagen Aktive aus ganz Deutschland und dem Ausland begrüßen.

Insgesamt schwingen 238 Frauen und Männer in den Altersklassen 40 bis 75 beim größten Senioren-Tennisturnier Norddeutschlands ihr Racket.

„Das ist ein neuer Teilnehmerrekord. Die Plätze sind von morgens bis abends ausgelastet“, so Gesamtleiter Peter Schmidt. Sein Dank gilt in erster Linie auch den Gastgebern TV Zinnowitz und Blau-Weiß

Karlshagen. „Beide Vereine haben beste Voraussetzungen geschaffen, dass sich die Aktiven sehr wohl fühlen. Die Plätze sind top und die Gastronomie ist hervorragend“, fügt Schmidt hinzu. So richtig glücklich war Schmidt nun aber auch wieder nicht. Er hätte sich mehr Teilnehmer aus der Region gewünscht. „Ich weiß, das der TC Ahlbeck zu den Tennis-Hochburgen in MV zählt. Warum von diesem Verein keiner bei den Open vertreten ist, macht mich ein wenig stutzig“, so der stets ansprechbare, aber auch kritisch denkende Sportsmann aus Bielefeld.

Auf dem Court gab es in beiden Spielorten bisher keinerlei Überraschungen. Kurz davor stand allerdings Jutta Lömker von TuS Jöllenbeck, die sich im Einzel der Damen 70 der an Nummer drei gesetzten Favoritin Burga Becker von NTV BW Kamp Linfort ein Match auf „Biegen und Brechen“ lieferte, letztlich aber mit 6:7/6:7 gegen die Vorjahreszweite verlor. „Jetzt bleibt mir noch die Trostrunde. Da hoffe ich auf ein Erfolgserlebnis“, meinte die 71-Jährige aus Nordrhein-Westfalen, die bereits zu den Stammgästen dieser beliebten Veranstaltung zählt.

Ein frühzeitiges Aus in der Hauptrunde gab es auch für den Einheimischen Jürgen Karbe. Der Routinier vom TV Zinnowitz unterlag trotz engagierter Leistung bei den Herren 70 gegen Dieter Sander vom TSV Duwo 08 zweimal mit 1:6. „Mein Gegenüber war mit allen Wassern gewaschen. Da hatte ich keine Chance. Viel wichtiger ist jedoch für mich, dass ich hier dabei bin und mich auch außerhalb des Spielfeldes mit netten Leuten unterhalten kann“, so der 73-Jährige.

Auch in diesem Jahr wird es keinen Schaukampf geben. „Wir haben bei den Damen und Herren 40 solch qualitativ guten Felder zu verzeichnen, dass wir darauf verzichten“, meint Schmidt. Die Spiele werden bis Sonntag, täglich ab 9.30 Uhr, fortgesetzt.

wd

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