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Viertligist lässt Reserve keine Chance

Sport Viertligist lässt Reserve keine Chance

Mit 48:16 setzt sich der HSV I gegen Team II durch. Die Frauen werden Turniervierter, die Senioren Zweiter.

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Die 1. Mannschaft des HSV Insel Usedom spielt in dieser Saison in der 4. Liga, der Ostsee-Spree-Liga. Zum Team gehören (v.l.n.r.): Sebastian Antczak, Patrick Petersen, Christoph Dübener, Alex Leow, Patryk Kicinski, Patrick Glende, Marcus Fischer, Glenn Nietzel, Karol Moscinski, Nicola Blobel, Radek Wolski, Gordon Wicht, Piotr Frelek (Trainer), Alexander Schröder (Physio). Es fehlen: Florian Fink, Torben Wendt.

Quelle: Andreas Dumke

Handball — Eigentlich wollte der HSV Insel Usedom am Freitagabend zum Abschluss der Testserie gegen den polnischen Erstligisten Pogon Stettin in der Ahlbecker Pommernhalle spielen. Die Polen sagten das Spiel aber so kurzfristig ab, dass kein Ersatzgegner gefunden werden konnte. Da man aber im Training bleiben wollte, wurde kurzerhand ein Spiel gegen die HSV-Reserve angesetzt.

Die erste Vertretung legte gleich ordentlich los und zog schnell auf 5:0 davon. Dann gelang der Reserve, die im gesamten Spiel einen schweren Stand hatte, der erste Treffer durch Florian Polkehn.

Maik Schultz, Max Steinfeld und Philipp Schuppan trafen anschließend zwar auch noch, doch mehr kam bis zum Halbzeitpfiff nicht heraus. Mit 23:4 wurden die Seiten gewechselt. In der zweiten Hälfte wurde auf Seiten des HSV I kräftig durchgewechselt. So erhielten auch die jungen Spieler Spielanteile. Vor allem Karol Moscinski wusste dies zu nutzen, er traf ganze zehn Mal. Auch Nicola Blobel war mit vier Treffern erfolgreich. Die meisten Tore warf Alex Leow. Für eine interessante Randnotiz sorgte HSV-Spielertrainer Piotr Frelek, der sich 15 Minuten vor Schluss kurzerhand selbst einwechselte und für die Reserve auflief. Trotz einiger schöner Anspiele konnte auch er natürlich die 48:16-Niederlage nicht verhindern.

Torschützen — HSV I: Glende 2, Fischer 6, Dübener 5, Leow 11, Kicinski 2, Blobel 4, Moscinski 10, Wolski 3, Wicht 3

HSV II: Schlosser 1, Polkehn 4, Steinfeld 1, Schuppan 1, Schulz 3, Glander 5, Möller 1, Frelek 1

Am folgenden Tag waren zunächst die Handballdamen in der Pommernhalle gefordert. Auch wenn das erste Spiel gegen den AC Berlin mit 5:6 verloren ging, verkaufte sich der HSV Insel Usedom dabei recht ordentlich. Gegen die späteren Turniersiegerinnen aus Stettin setzte es anschließend zwar noch eine Niederlage (5:8), doch gegen Schlaubetal konnte der Spieß umgedreht werden. Beim 7:4 gelang endlich der erste Sieg. Mit dem gleichen Ergebnis wurde im letzten Spiel auch der HV Calau bezwungen. Vorher musste sich das Team von Sebastian Kleinecke aber noch Stahl Finow ganz knapp mit 4:5 geschlagen geben, so dass die HSV-Spielerinnen den 4. Platz belegten. Platz eins eroberten die Damen aus Stettin ohne Punktverlust, gefolgt von Schlaubetal und Berlin. Franziska Schriever vom HSV wurde zur besten Spielerin gewählt. Die beste Torhüterin (Teresa Jasinski) und die beste Torschützin (Monika Dabrowska/12 Tore) kamen aus Stettin.

Aufstellung HSV: Wedel, Brose 3, Krause 5, Schriever 7, Krüger 2, Thomas, Jahr, Schober 4, Berndt 7, Schultz Die HSV-Herren der Altersklasse Ü40, die am Nachmittag zu ihrem Turnier antraten, agierten erfolgreicher. „Wenn wir unsere Chancen im Spiel gegen die Stettiner besser genutzt hätten, dann wäre der Turniersieg drin gewesen. Zu oft waren uns Latte und Pfosten im Weg“, ärgerte sich Trainer Uwe Tikale nach dem Auftaktspiel gegen Pogon, das mit 5:8 verloren ging. Am Ende sollte sich herausstellen, dass genau diese erste Partie des Turniers schon die Vorentscheidung brachte, denn sowohl der HSV als auch die Polen gewannen alle weiteren Vergleiche. Gegen völlig überforderte Falkenseer gelang ein 9:2-Sieg. Gegen die Handball SG Greifswald wurde es beim 9:7 schon enger. Zum Abschluss wurde auch der Oranienburger HC mit 7:5 bezwungen. Jens Erdmann und Denis Kloß führten geschickt Regie, im Angriff bewies Rene Wandel seine Torjägerqualitäten und im Tor ließ Michael Saupe die Gegner verzweifeln. Er wurde nach dem Turnier fast einstimmig zum besten Torhüter des Turniers gewählt. Den Turniersieg trug Pogon Stettin davon, die mit einigen ehemaligen polnischen Nationalspielern angetreten waren. Auf dem 2. Platz folgte der HSV. Den dritten Rang belegten die Greifswalder, die mit Rene Kuhn und Daniel Wodke (12 Tore) auch den besten Spieler und Torschützen stellten.

Aufstellung HSV Ü 40: Saupe, Gruel, Holtz, Parlow 1, Fiedler 6, Wandel 7, Kloß 4, Plötz, Erdmann 1, Scherr 5, Gansau 6

Ich halte unser Team für stark genug, um vorn mitspielen zu können.“Jens-Peter Teetzen

 

Andreas Dumke

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