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Vorpommern-Liga gestartet

Anklam/Wolgast Vorpommern-Liga gestartet

Wolgaster Volleyball-Vertretungen gehen am ersten Spieltag leer aus

Anklam/Wolgast. Nicht ganz nach Plan verlief der Start für die Volleyball-Teams der Wolgaster SG Spielfreunde I und II in der neu geschaffenen Vorpommern-Liga. Beide Vertretungen verloren am 1. Spieltag ihre zwei Vergleiche und belegten somit in der Endabrechnung nur die Ränge sieben und neun. „Die Niederlagen werfen uns aber nicht um. Ich bin mir sicher, dass es beim nächsten Mal schon wieder ganz anders aussieht. Jetzt wissen wir, wo wir im Training die Hebel ansetzen müssen", meinte Mathias Knuth, der Abteilungsleiter.

In ihrer Auftakt-Begegnung musste die erste Wolgaster Vertretung gegen den VC Anklamer Greif ran und unterlag knapp mit 2:3-Sätzen. „Das Resultat hätte auch umgekehrt lauten können. Am Ende haben die Kraft und Konzentration ein wenig gefehlt. Auch wir hätten den Sieg verdient gehabt“, sagt Knuth.

Wolgast legte sich mächtig ins Zeug. Durch konsequentes und druckvolles Angriffsspiel, wobei besonders Linkshänder Derik Bahr fleißig punktete, gelang es den Spielfreunden, den ersten Satz mit 25:21 für sich zu entscheiden. Auch nach dem ersten Wechsel waren die Gäste gut drauf. Die verzweifelten Angriffsversuche des Heimsechsers wurden vom Wolgaster Block, da vor allem durch Thomas Neumann, entschärft. Eigene Angriffe fanden fast immer ihr Ziel. Die Anklamer blieben aber immer auf Tuchfühlung dran. Letztlich gewann der SV Peenestrom I im Finish mit 30:28. Im dritten Satz fand dann aber das bis dahin clevere Spiel der Gäste keine Fortsetzung. „Wir haben es nicht geschafft, trotz der guten Zuspiele von Franziska Kalfa, den Anklamer Block zu überwinden“, resümierte Knuth, dessen Team nun mit 15:25 verlor. Auch der nachfolgende Satz wurde mit 21:25 verloren. Die Entscheidung fiel im Tiebreak zu Ungunsten der Wolgaster, die mit 7:15 unterlagen.

Auch im Match gegen den SSV Drögeheide gingen die Spielfreunde I leer aus. Zwar leisteten die Wolgaster erheblichen Widerstand, doch hatte der Sechser aus der Uecker-Randow-Region in allen drei Durchgängen ein Plus zu verzeichnen. 17:25, 16:25 und 21:25 lauteten die einzelnen Sätze aus Peenestädter Sicht. In der entscheidenden Phase erwies sich der SSV-Block als zu hohe Hürde. „Wir konnten anstellen, was wir wollten, wir kamen nicht so richtig durch“, sagte Knuth.

Obwohl ersatzgeschwächt angetreten, war auch die zweite Wolgaster Vertretung voller Optimismus ins Turnier gestartet. Letztlich aber blieb der Sechser erfolglos. Zunächst zog man gegen Medizin Pasewalk mit 0:3 (9:25, 5:25, 17:25) den Kürzeren, um dann gegen den BSC Hanse Greifswald mit dem gleichen Resultat zu unterliegen. Auffallend in der Mannschaft waren dennoch die tollen Aufgaben von Erik Oelke. Und auch Volker Kattermann wusste mit seiner guten Blockarbeit zu überzeugen.

Wolfgang Dannenfeldt

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