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Wasserballer tanken Kraft auf Usedom

Ahlbeck Wasserballer tanken Kraft auf Usedom

Deutsche Nationalmannschaft der U 19 zu Gast im Ahlbecker Sportferienpark.

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Das U19-Team der Wasserballer am Ahlbecker Strand.

Quelle: gn

Ahlbeck. „Hinter uns liegt eine anstrengende Phase der Vorbereitung auf die Europameisterschaften in Georgien. Da war der Aufenthalt im Ahlbecker Sportferienpark eine willkommene Abwechslung“, sagt Andre Laube. Der 35-jährige Potsdamer ist Trainer der deutschen U 19-Wasserball-Nationalmannschaft.

Früher war er selbst lange Zeit aktiver Wasserballer und erzählt, wie er zu diesem Sport gekommen ist. „Eigentlich ganz einfach — wenn man als Schwimmer anfängt zu denken, wird man Wasserballer. Eine Sportart, bei der es unter Wasser ganz schön zur Sache geht. Da wird gehalten, gerempelt, gestoßen, man kann austeilen, muss aber auch einstecken.“

14 Spieler hat er mitgebracht — die meisten Akteure kommen aus Nordrhein/Westfalen, Hannover, Potsdam, Berlin und Stuttgart. Ihm zur Seite stehen Manager Michael Czempiel und Co-Trainer Stefan Pieske, beide aus Berlin.

Zur Vorbereitung werden die vier Bundesstützpunkte in Deutschland genutzt. Die Zielstellung in der Olympischen Randsportart besteht darin, im Rahmen der EM mit 16 Teams einen einstelligen Platz zu belegen. Aber die Talente sind heiß, wollen noch mehr, wie Vincent Hebisch aus Berlin sagt. „Mit einem Platz unter den besten Acht würden wir uns für die Weltmeisterschaft qualifizieren. Das wäre super.“

Letztmalig gelang das 2006 — zu den führenden Nationen im Wasserball, wie Kroatien, Serbien, Italien oder Ungarn, fehlt doch noch ein Stück. Für Vallentin, Felix, Bastian, Niclas und die anderen sollte der Kurztrip an die Ostsee den Teamgeist festigen. Natürlich wurde das Lieblingsdomizil der Wassersportler — die warme Ostsee bevorzugt, aber auch Beachvolleyball wurde gespielt.

„Es war gar nicht so einfach, für einige Tage an der Ostsee noch ein Quartier zu bekommen. Deshalb dem Team des Ferienparkes unter Regie von Birgit Stachow ein besonderes Dankeschön. Wir kommen gern einmal wieder“, sagt der Coach.

 



Gert Nitzsche

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