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Wolgast setzt Achtungszeichen

Wolgast setzt Achtungszeichen

Das Kreisklasse-Team von Rot-Weiß bezwingt Usedom mit 2:0 / Kröslin verspielt 3:0-Führung

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In dieser Szene kann sich der Usedomer Florian Mundt (r.) gegen Mirko Ruppelt durchsetzen.

Quelle: Ronald Krumbholz

Wolgast/Kröslin In der Zeit der Vorbereitung auf die neue Fußball-Saison laden sich höherklassigere Mannschaften gern Teams ein, die ein, zwei Klassen unter ihnen spielen. So war Kreisoberligist Grün-Weiß Usedom zu Gast bei den Kickern von Rot-Weiß Wolgast II, die von der Kreisklasse aus wieder durchstarten wollen. Wolgast überraschte die Insulaner.

Wir haben ge- gen eine gestan- dene Mannschaft unsere Tore gemacht.“Stefan Tammert,

RW-Betreuer

Überrascht waren sicher auch die Krösliner Kreisoberligisten, die gegen Traktor Groß Kiesow (Kreisklasse) zwar 3:0 führten, dennoch aber nur Remis spielten.

Rot-Weiß Wolgast II –

Grün-Weiß Usedom 2:0 (1:0) „Ich würde sagen, wir haben verdient gewonnen. Wir haben eine gestandene Mannschaft nicht zur Entfaltung kommen lassen und unsere Tore gemacht“, sagt RW-Betreuer Stefan Tammert. Usedoms Trainer Uwe Heidmann wollte das Ergebnis nicht überbewerten, fehlten ihm doch eine Reihe wichtiger Fußballer. Somit bekamen einige „Youngster“ Spielpraxis.

Nach einem energischen Solo (23.) von Kostmann, gelang Pagel das 1:0 für Wolgast. Aus einer gut gestaffelten Abwehr heraus, setzte der Gastgeber immer wieder Nadelstiche. Den Usedomern mangelte es dagegen an Durchschlagskraft. Gefährlich wurden sie in erster Linie durch Standards. Der gute Wolgaster Torhüter, Giese, parierte bei gefährlichen Freistößen von Schulze, Mundt und Bergmann mehrfach ausgezeichnet und hatte bei einem weiteren Standard von Schulze Glück, als der die Latte traf. Als die Gäste zwingender auf den Ausgleich drängten, gelang dem Team von RW-Trainers, Marcel Weinert, durch Schneider per Konter in der Schlussminute die Entscheidung. „Für uns war die Spielpraxis wichtig. Am Tag zuvor hatten wir ein ausgiebiges Konditionstraining gemacht. Das war im Spiel zu merken“, so GW-Coach Heidmann.

SV Kröslin –

Traktor Groß Kiesow 3:3 (2:0) Nach zwei verschiedenen Halbzeiten musste sich die Krösliner Mannschaft nach einer 3:0-Führung mit einem 3:3 begnügen. Dem Trainer, Carsten Niemann war das nicht ganz egal. „Zwar ist für mich das Ergebnis relativ unwichtig, doch wie wir den klaren Vorsprung in den letzten Minuten verspielt haben, hat mir nicht gefallen“, bemerkte Niemann kritisch.

Seine Elf startete schwungvoll ins Spiel. Nach 18 Minuten bereitete Jacubowsky das 1:0 durch Richter mustergültig vor. 120 Sekunden später fiel das 2:0. Diesmal hatte Richter für Jacubowsky aufgelegt. Niemann musste auf viele Leistungsträger verzichten. So mussten beispielsweise die Feldspieler Brandt und später Haase das Tor hüten. Dennoch lief das Spiel der Krösliner ganz ordentlich.

Durchaus war eine höhere Führung möglich. Jacubowsky traf aber nur die Latte und Sturzwage den Pfosten. Im zweiten Durchgang zollte der Gastgeber dem vorgelegten Tempo bei den schwül-warmen Temperaturen Tribut. Die kampfstarken Kiesower setzten sich immer besser in Szene, während beim SVK mit dem verletzungsbedingten Ausscheiden (60.) von Spielmacher Jacubowsky die Luft raus war. Die Gäste stürmten, doch nach einem energischen Solo (81.) gelang Richter noch das 3:0.

Das war allerdings nicht die Entscheidung. Mit dem 1:3 (86.) bekam Groß-Kiesow noch mehr Oberwasser und verkürzte schnell auf 2:3 (88.). Für die große kämpferische Moral belohnte sich der Außenseiter nach einem Eckball noch mit dem Ausgleich (90.+1). „Das hat sich Kiesow wegen der starken zweiten Hälfte verdient“, lobte Niemann.

OZ

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