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Wolgaster Jungs feiern 13:3-Kantersieg

Wolgaster Jungs feiern 13:3-Kantersieg

B-Junioren von Rot-Weiß ließen Friedland nicht den Hauch einer Chance

Wolgast/Zinnowitz In der Punktspielen der Fußball-Landesliga konnten die Wolgaster B- und C-Junioren den Platz als Sieger verlassen. Auch die D-Jugend von Rot-Weiß war gut drauf. Gegen den Greifswalder FC II, dem Tabellenführer, gelang eine Punkteteilung. Lediglich die A-Jugend der Peenestädter musste sich beugen. Beim TSV Friedland wurde die Partie beim Stand von 0:4 abgebrochen. Die Gäste hatten nicht mehr genügend Spieler auf dem Feld.

TSV Friedland – FC Rot-Weiß Wolgast 4:0 (Abbruch). Obwohl der Wolgaster A-Jugendtrainer Michael Witt durch Ferien, Sprachreisen, Klassenfahrt und zwei kurzzeitig erkrankte Spieler, nur neun Aktive aufbieten konnte, trat er mit seinen Schützlingen die Reise ins 60 Kilometer entfernte Friedland an. Das „Häuflein“ Aufrechter versuchte dann auch dem Gegner Paroli zu bieten. Doch letztlich hieß es schon nach 16 Minuten 0:4 aus Wolgaster Sicht. Da in der Folge noch einige Spieler verletzt ausschieden, wurde die Begegnung schon frühzeitig vom Unparteiischen abgebrochen. „Die Friedländer hatten dafür Verständnis, zumal es ihnen auch schon mal so ergangen war“, sagt der RW-Coach.

FC Rot-Weiß Wolgast – TSV Friedland 13:3 (7:1). In der sehr einseitigen Partie hieß es nach 25 Minuten bereits 5:0 für die Wolgaster B-Jugend. „Alles klappte hervorragend. Unsere taktischen Anweisungen wurden von den Spielern super umgesetzt", freut sich Trainer Frank Jeske. Rot-Weiß war spielerisch und läuferisch dominant, kam durch Treffer von Carlo Lenz (4 Tore), Luca Schönberger, Florian Jeske und Jonas Fisch bereits zur Halbzeit zu einer 7:1-Führung. Im zweiten Abschnitt ging dann das Scheibenschießen weiter. Binnen kurzer Zeit hatten Khakid Ahmadi und Lenz zum 9:1 getroffen. Obwohl Trainer Jeske schon frühzeitig begann, Spieler auszutauschen, tat dies dem Spielgeschehen keinen Abbruch. Alle Wolgaster Angriffe gingen zügig über die Bühne, die Tore wurden schön herausgespielt. Bis zum Abpfiff klingelte es nochmals durch Jan-Malte Deter, Carlo Lenz, Phillipp Hettig und Marvin Weber.

Chemie Neubrandenburg – FC Rot-Weiß Wolgast 1:6 (1:2). Durchatmen im Lager der C-Jugend von Rot-Weiß: „Ein verdienter Sieg, der uns Selbstvertrauen für die kommenden Spiele gibt“, sagt RW-Trainer Roland Lehnhoff. Er hatte seine Truppe vor der Begegnung gewarnt: „Wir müssen von Beginn an konzentriert spielen und dürfen den Tabellenletzten nicht unterschätzen.“ Seine Schützlinge spielten sehr engagiert. Doch zunächst ging der Schuss nach hinten los. Beim ersten Gegenangriff (6.) der Gastgeber landete der Ball im Wolgaster Tor. „Gut, dass sich die Jungs nicht beirren ließen, sondern weiterhin den Weg nach vorn antraten“, sagt Lehnhoff. Bis zum Seitentausch wurde durch Sanja Basajew und Jonas Blümchen eine 2:1-Führung herausgeholt. In der zweiten Hälfte wurde die Überlegenheit der Gäste größer, was dann auch durch weitere Treffer von Moritz Schwarzenberg, Otto Jürgens und Toby Kruse (2) untermauert wurde.

FC Rot-Weiß Wolgast – Greifswalder FC II 3:3 (1:1). Obwohl die Wolgaster D-Jugend einige Ausfälle zu verkraften hatte, hat sie den Spitzenreiter der Staffel voll gefordert. „Unsere Spieler haben die Greifswalder schon bei der Ballannahme gestört, das zeigte Wirkung“, frohlockte Trainer Mirko Hering, der in seiner Einschätzung von einem Klasse-Spiel beider Mannschaften sprach. Mit zunehmender Spieldauer sorgten die Wolgaster Youngster für druckvolle Aktionen. Sie marschierten immer wieder durch den GFC-Deckungsverbund. Folgerichtig war das 1:0 (13.) durch Floris Alofs verdient. Die Rot-Weißen glaubten nun vieles im Griff zu haben, doch buchstäblich mit dem Halbzeitpfiff hatten die Gäste ausgeglichen. Dramatisch, aber auch härter, ging es dann im zweiten Abschnitt zu. Nach dem 2:1 durch Robin Saß ließen es die Greifswalder zweimal krachen, lagen so plötzlich mit 3:2 vorn. Doch Aufstecken war bei der Heimmannschaft nicht angesagt. Als Floris Alofs im Strafraum gelegt wurde, verwandelte Daan Alofs den fälligen Strafstoß zum verdienten 3:3. „Bei drei Aluminium-Treffern nach dem Seitenwechsel hatte man das Gefühl, dass noch mehr drin war“, sagt Mirko Hering.

Wolfgang Dannenfeldt

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