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Wolgaster Teams in Torlaune

Wolgaster Teams in Torlaune

Fußball-Landesliga: A-Junioren des FC Rot-Weiß feiern 12:0-Erfolg über Altentreptow

Wolgast Ein erfreuliches Herbstwochenende erlebten die Fußball-Talente des FC Rot-Weiß Wolgast. Die vier in der Landesliga etablierten Teams verließen den Platz jeweils als Sieger.

A-Junioren: FC Rot-Weiß Wolgast – FSV Altentreptow 12:0 (4:0). Trotz des klaren Erfolges seiner Mannschaft war Rot-Weiß-Trainer Michael Witt unzufrieden: „Spaß machen solche Spiele nicht, nicht einmal dem Gewinner.“ Altentreptow war nicht in der Lage, Paroli zu bieten. „Offenbar konnte der FSV seine vielen Ausfälle nicht kompensieren“, sagt Witt. Er appellierte in der Pause an seine Spieler, sich in den Zweikämpfen zurückzunehmen. „Das haben die Jungs dann auch gemacht“, sagte Witt. Mit dem 4:0 nach 45 Minuten waren die drei Punkte frühzeitig in Sack und Tüten. Nach dem Seitentausch folgte dennoch ein Schützenfest. Achtmal klingelte es zwischen der 47. und 80. Minute im FSV-Kasten. „Natürlich hätten es noch ein paar Tore mehr sein können, doch der Ersatztorwart der Gäste, war richtig gut drauf“, berichtet Witt. Die Treffer für die Wolgaster erzielten Peter (3), Tetzlaff (2), Theelke (2), Haase (2), Altenburg (2) und Starkowski.

B-Junioren: SG Sarow/Pentz – FC Rot-Weiß Wolgast 3:4 (1:2). Durch diesen Auswärtssieg bei der SG Sarow/Pentz hat Wolgast den Torgelower FC Greif vorerst an der Tabellenspitze abgelöst. Doch so richtig Freude kam bei Trainer Frank Jeske nicht auf: „Das war ein Arbeitssieg, der sogar auf des Messers Schneide stand. Meine Jungs haben den Gegner ein wenig unterschätzt.“ Dabei fing für die Rot-Weißen alles so gut an. Khalid Ahmadi hatte sein Team schon frühzeitig mit 1:0 (8.) in Führung gebracht. Auch in der Folge waren die Gäste obenauf. Sie bestimmten die Szenerie, ließen allerdings gute Möglichkeiten aus. Der Gegner wurde stärker und bereitete den Wolgastern mit vielen „langen“ Bällen Probleme. Der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten, doch Florian Jeske sorgte noch vor der Pause für das 2:1. Als Jonas Fisch kurz nach dem Wiederanpfiff zum 3:1 nachlegte, wähnten sich die Peenestädter schon auf der Siegerstraße. Doch der Gastgeber legte noch einmal eine Schippe drauf, schaffte das 3:3. „Danach haben wir alles nach vorn geworfen“, sagte Frank Jeske. Buchstäblich mit dem Abpfiff sorgte Alexander Amon mit einem Kopfballtreffer für das 4:3.

C-Junioren: FC Rot-Weiß Wolgast – Chemie Neubrandenburg I 4:2 (2:1). Roland Lehnhoff, der Wolgaster Trainer, hatte seine Jungs gewarnt, den Tabellenvorletzten Neubrandenburg nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Engagiert spielte Rot-Weiß in den ersten 20 Minuten mit Kurzpass-Spiel und hoher Laufbereitschaft. So gesehen, war das 2:0 (Tore von Jonas Blümchen und Phillipp Weichert) verdient. Als Chemie auf 1:2 verkürzte, ging beim Gastgeber der Faden verloren. Die Halbzeitansprache von Lehnhoff muss gesessen haben, denn im zweiten Abschnitt kamen bei seiner Elf die Pässe wieder besser an und man spielte kontrollierter nach vorn. Zwei Treffer von Otto Jürgens zum 4:1 sorgten dann auch für die nötige Sicherheit. Zehn Minuten vor Ultimo standen die Gastgeber nur noch zu zehnt auf dem Feld. Nach einer ungeschickten Zweikampfführung kassierte Toby Krause den Roten Karton. „Dass wir in Unterzahl waren, hat man kaum bemerkt. Ausschlaggebend war die erhöhte Laufbereitschaft des gesamten Teams“, resümierte Lehnhoff.

D-Junioren: SV Waren – FC Rot-Weiß Wolgast 1:8 (1:5). Nach Spielschluss freute sich der Wolgaster Trainer Mirko Hering über die gute Leistung seiner Mannschaft. „Unsere Jungs haben den Ball zum schnellsten Mitspieler gemacht. Das war schon gut anzusehen. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt des Spiels den Eindruck, das wir verlieren würden.“

Zunächst aber hatten seine Jungs Dusel, dass Waren eine tolle Einschussmöglichkeit aus Nahdistanz versemmelte. Doch das war offenbar ein Warnschuss, denn in der Folge ging bei den Peenestädter Youngstern die Post so richtig ab. Binnen fünf Minuten hatten Tim Köppen, Daan und Floris Alofs für eine 3:0-Führung gesorgt. Auch wenn der Gegner noch vor dem Wechsel auf 1:3 verkürzte, „war super, wie wir immer wieder über Außen gespielt haben“, freute sich Mirko Hering. In der zweiten Hälfte ließen seine Schützlinge dann nichts mehr anbrennen. Durch weitere Treffer von Daan (2) und Floris Alofs wurde dann auch das halbe Dutzend vollgemacht. Ein Sonderlob erhielt Robin Saß. „Mit seiner hohen Laufbereitschaft hat er so manches Loch auf dem Platz gestopft“, sagte Hering.

Wolfgang Dannenfeldt

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