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Zinnowitz steigert sich nach schwacher erster Spielhälfte

Zinnowitz Zinnowitz steigert sich nach schwacher erster Spielhälfte

Das gastgebende Eintracht-Team holt einen 0:2-Rückstand gegen Grün-Weiß Usedom auf und gewinnt 4:2

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Eintracht-Stürmer Lars Hansen (M.) entwischt Peter Raddatz (l.) und Franko Heidmann.

Quelle: bb

Zinnowitz. Nach zwei grundsätzlich verschiedenen Halbzeiten gewann Eintracht Zinnowitz das Nachholspiel der Fußball-Kreisoberliga gegen Grün-Weiß Usedom mit 4:2. „Das sind drei wichtige Punkte gegen den Abstieg“, sagt Eintracht-Trainer Holger Preusche. Wer von den einheimischen Fans schon zur Halbzeit enttäuscht den Heimweg angetreten hatte, dürfte sich später geärgert haben.

Eintracht lag nach einer dürftigen Leistung mit 0:2 zurück und machte nicht den Eindruck, das Match noch herumreißen zu können. Grün-Weiß kam selbstbewusster ins Spiel. Kutz prüfte Eintracht-Keeper F. Schmidt (6.), ehe Kapitän Bergmann per Flachschuss zum 1:0 (14.) traf. Die Gäste ließen in der Abwehr nichts anbrennen und waren offensiv zielstrebiger. Kutz traf aus der Distanz die Latte (26.) und wenig später war Schulze zum 2:0 erfolgreich. Zinnowitz fand zu keinem geordneten Spielaufbau, ließ Torgefahr, bis auf einen Schuss (41.) von Bange, vermissen. Mit dem 0:2 war Eintracht noch gut bedient. Preusche mahnte sein Team in der Pause: „Viel musste ich aber nicht sagen. Alle wussten, schlechter geht’s kaum.“

Zinnowitz kam mit enormer Power zurück und glich durch Treffer von Hansen (47.) und Benjamin Bange (50.) aus. Die Usedomer waren nicht in der Lage gegenzusteuern. Nach Foul (70.) von Bergmann an Lusza, ließ sich T. Preusche, der nach dem Pause der Antreiber im Eintracht-Mittelfeld war, die Chance zum 3:2 nicht nehmen. Usedom gab sich zwar nicht auf, doch Kutz, Katzor, Schulze oder Bergmann gelang es nicht, echten Angriffsdruck aufzubauen. Mit einem Solo und dem überlegten Abschluss zum 4:2 (80.) machte der herausragende Lars Hansen alles klar.

„Für die gute erste Halbzeit können wir uns nichts kaufen. Wir bauten Eintracht durch Inkonsequenz und mangelnde Konzentration wieder auf“, ärgert sich Usedoms Trainer Uwe Heidmann. „Mit Kampf und Willensstärke haben wir die verkorkste erste Hälfte wett gemacht und verdient gewonnen“, atmete Preusche auf.

Bert Belitz

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