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Zinnowitzer Kickern fehlt Leidenschaft

Zinnowitzer Kickern fehlt Leidenschaft

Eintracht verliert 0:2 gegen Torgelow / Bei Kröslin platzt der Knoten / Hohendorf und Usedom verlieren

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Der Zinnowitzer Nachwuchsspieler Richard Ehmke (l.) geht hier ziemlich gewagt in den Zweikampf.

Quelle: Gert Nitzsche

Vorpommern In der Fußball-Kreisoberliga konnte von den hiesigen Mannschaften nur der SV Kröslin punkten. Endlich, denn bisher hatte die Truppe von Carsten Niemann nur zwei Zähler auf der Habenseite. Hohendorfs erste Niederlage kostet dem Team die Tabellenführung. Usedom und Zinnowitz haben nun bereits drei beziehungsweise vier Niederlagen auf dem Konto.

Bei uns fehlten Kampf- und Laufbereit- schaft.“Andreas Ihrcke, Zinnow

Eintracht Zinnowitz –

Forst Torgelow 0:2 (0:0)

„Das war die schlechteste Saisonleistung. Kampf und Laufbereitschaft fehlten“, beklagt Eintracht Trainer Andreas Ihrcke. In der ersten halben Stunde gab es auf beiden Seiten kaum gefährliche Strafraumsituationen. Die Eintracht-Abwehr stand zunächst sicher, vor allem Nachwuchsspieler Ehmke überzeugte. Im Angriff gab es einfache Ballverluste, die den Gästen immer wieder schnelle Gegenstöße erlaubten. Aber auch Zinnowitz hatte gute Chancen, bei denen Luck und Schlieter jedoch ohne Glück im Abschluss waren. Es war aber zu spüren, dass gegen die körperlich robust spielenden Torgelower ein konstruktives Mittelfeldspiel fehlte. Die zumeist hoch gespielten Bälle landeten zumeist beim Gegner. Nachdem Spielmacher Stawe für die Gäste eine Großchance (38.) zur Führung ausließ, verwertete er in der 56. Minute einen langen Flankenball zum 1:0. Erst in der Schlussphase bäumten sich die Zinnowitzer auf. Sie kamen zu Chancen durch Schlieter und Luck. In der Nachspielzeit patzte der ansonsten stark haltende Eintracht-Keeper Schmidt, so dass Torgelow das 2:0 gelang.

Blau-Weiß Jarmen –

Grün-Weiß Usedom 2:1 (0:0)

Angesichts der fehlenden Stammspieler Klaus, Kutz, Katzor und Bialowons waren die Hoffnungen der Usedomer auf einen Punktezuwachs ohnehin gedämpft. „Die Anschlussspieler konnten diese Lücken nicht schließen. Es fehlte am sicheren Zusammenspiel“, ärgerte sich GW-Trainer Uwe Heidmann. Seine Mannschaft wollte mit einer starken Abwehr den „Laden“ dicht machen, was in der ersten Hälfte auch hervorragend gelang. Die stark spielenden Gastgeber konnten sich nicht durchsetzen. Die abgewehrten Bälle kamen aber zumeist schnell wieder an den Usedomer Strafraum zurück. Die Mittelfeldreihe der Gäste konnte so kaum Akzente in der Offensive setzen. Nach dem Seitenwechsel drehte Jarmen weiter auf und drängte auf den Führungstreffer, der nach einer Stunde gelang. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel traf sie der Ausgleich durch Raddatz (66.), der mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze die Gäste jubeln ließ. Eine Punkteteilung schien greifbar. Die Hoffnungen der Usedomer wurden allerdings in der 78. Minute zunichte gemacht. Abwehrchef Seibt foulte einen Jarmener an der Torauslinie, der anschließende Strafstoß führte zum 2:1.

VFC Anklam II –

SV Kröslin 1:5 (0:3)

Im siebten Anlauf gelang den Kröslinern endlich der ersehnte erste Sieg in der neuen Saison, verbunden mit der Weitergabe der „Roten Laterne“ an die Anklamer. Die Treffer von Hensel (22./28.Minute), ein Eigentor (30.), Jacubowsky (64.) und der Leihgabe aus der „Zweiten“, Holtz (88.), sorgten für einen Sieg, der auch in dieser Höhe verdient war. Mehr noch: Der Göste-Erfolg hätte sogar noch deutlich höher ausfallen können. Die einzige kritische Phase hatte die Mannschaft von Trainer Carsten Niemann nach der Pause zu überstehen. Torhüter Pietsch vereitelte zwei gute Chancen der Anklamer und verhinderte nach dem 1:3 (55.) auch den Anschlusstreffer des VFC. „Nach dieser für uns typischen Schlafviertelstunde, in der wir uns zu sicher wähnten, fingen wir uns taktisch und spielerisch und stellten unter Beweis, dass wir diesen Erfolg unbedingt wollten“, freute sich Niemann. Sehenswert war das 4:1 durch Spielmacher Jacubowsky, der ein unwiderstehliches Solo überlegt vollendete. Die junge Anklamer Mannschaft zeigte lange Zeit ihre spielerische Veranlagung, war aber nach einem Feldverweis (60.) nicht mehr in der Lage, ernsthaft Gegenwehr zu leisten. Kröslin spielte mit der klaren Führung im Rücken befreit auf, ließ aber die letzte Konsequenz im Abschluss vermissen.

Pasewalker FV II –

Hohendorfer SV 69 2:1 (1:1)

„Dass wir in der Saison auch verlieren werden, war uns klar. Diesmal haben wir aber nicht so druckvoll nach vorne gespielt wie sonst. Trotzdem wäre ein Remis gerechter gewesen“, nahm Trainer Axel Borck das Ergebnis gelassen. Ein von Burchardt verwandelter Handstrafstoß (12.) brachte sein Team in Front. Vom HSV kamen viele Impulse über Bahr auf der linken Angriffsseite. Als Torwart Rettig bei einem langen Ball (40.) etwas zögerlich aus dem Kasten kam, glich Pasewalk per Kopfball zum 1:1 aus. Nur eine Minute später kassierte Hirt die „Ampelkarte“. In Unterzahl wollten die Hohendorfer aus einer kompakten Defensive heraus auf Konter lauern, doch dies gelang nur ansatzweise. Ab der 75. Minute war auch Pasewalk nur noch zu zehnt. Die Gäste übernahmen die Initiative. Nach einem feinen Pass von Schultz lief Gebhardt, „begleitet“ von mehreren Hohendorfer Spielern, auf den Pasewalker Torhüter zu, scheiterte jedoch (82.). „Markus hatte mehrere Abspielmöglichkeiten, handelte leider eigensinnig. Ich denke, das wäre der Sieg gewesen“, sagt Borck. Fast im Gegenzug erhielten die Gastgeber einen Handelfmeter und nutzten diesen zur Entscheidung – 2:1 (84.).

Gert Nitzsche und Bert Belitz

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