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Sport Usedom Zinnowitzer Verein lehrt Shotokan-Karate
Vorpommern Usedom Sport Usedom Zinnowitzer Verein lehrt Shotokan-Karate
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00:01 18.10.2017

Die Karate-Kämpfer des Dojos von Eintracht Zinnowitz haben erfolgreich an einem Kata-Turnier in Werneuchen (bei Berlin) teilgenommen. Die Vereine kamen aus vier Bundesländern. Philipp Berthold (15) und Liam Klöpfer (14) haben jeweils eine Goldmedaille mit nach Hause gebracht. Stella Albrecht (12) und Leo Dreischmeier gewannen für ihre Vorträge beim Kata jeweils Silber.

Kata ist eine Übungsform, die aus stilisierten Kämpfen besteht, die jedoch im Karate meist gegen imaginäre Gegner geführt werden. Und solche imaginären Kontrahenten hatten auch die vier Kämpfer vor Augen, als sie die geforderten Kampfelemente den Preisrichtern vorstellten. „Ein spezieller Kontrahent, vielleicht eine Person, die ich weniger leiden kann, ist das nicht“, sagt Philipp Berthold. „Es geht beim Karate ja auch nicht darum, jemanden zu verprügeln“, erklärt der 15-jährige Zinnowitzer. Karate sei nur für die Verteidigung da, meint der Schüler. Und das Interessante an dem Sport sei, „dass man immer wieder neue Kampfformen dazulernt“, ergänzt Liam Klöpfer, ebenfalls aus Zinnowitz.

Gemeinsam mit 16 anderen Sportlern, darunter auch einige Mädchen, gehören die Medaillengewinner der Eintracht-Abteilung an, die den Shotokan-Stil bevorzugt. Ihr Sensei (Meister) ist der 58-jährige Horst Neumeister. So wie er beherrschen fast alle Dojo-Mitglieder die in Japanisch gegebenen Kampfanweisungen beziehungsweise die Bezeichnungen für die Elemente des Karate. „Zumindest kennen wir viele japanische Begriffe“, sagt Neumeister. „Und für Neulinge ist es auch nicht so schwer, diese Worte zu behalten. Kinder lernen das ganz schnell. Wichtig dabei ist, dass oft in Gruppen trainiert wird.“

Und so reagieren dann auch alle Sportler gleichzeitig, als Robert Lüdtke Anweisungen gibt, welche Kampfstellung als nächste einzunehmen ist. Zu beachten sei, dass die Muskulatur und die Bänder stets gedehnt werden, um im Kampf eine hohe Reichweite zu erzielen. Mit einem Kiai, einem Kampfschrei, werden viele Aktionen beendet. Und dann ist es wieder ruhig in der Sporthalle – bis die nächste Übung konzentriert durchgeführt wird. Ralf Edelstein

OZ

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