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Zwei Siege für Eintracht

Volleyball Zwei Siege für Eintracht

Ahlbeckern ist der Saisonstart in die Landesklasse gelungen

Stavenhagen/Ahlbeck. Thomas Endrusch, der Trainer der Landesklasse-Volleyballer von Eintracht Ahlbeck, hatte vor dem 1. Spieltag dieser Saison Bedenken hinsichtlich der Aufstellung seines Teams. Doch vor der Fahrt nach Stavenhagen konnte er etwas durchatmen, denn immerhin waren mit ihm sieben Akteure für die Spiele gegen den Stavenhagener SV und die HSG Uni Rostock III angetreten.

„Unser Problem ist, dass wir kaum junge Leute in der Mannschaft haben“, sagte Endrusch, dessen Team einen Altersdurchschnitt von 35 Jahren aufweist. Er und drei andere gehören zu den „Fünfzigern“.

Jüngster im Team ist Kasper Jaddatz mit 17 Jahren. „Erfahrung und Routine allein reichen ab einem gewissen Alter nicht mehr“, sagt Endrusch. So überlege man sich bei der Eintracht auch, ob ein eventueller Aufstieg in die Landesliga Sinn macht. „Dazu gehört ja auch die Bereitschaft, fast jedes Wochenende unterwegs zu sein“, sagt Endrusch. „Und das ist im gestandenen Alter nicht immer einfach.“ Sportlich würde es reichen, denn in den zurückliegenden Jahren haben die Ahlbecker immer Platz eins oder zwei in der Landesklasse belegt. Die ersten Erfolge in diesem Jahr haben die Eintracht- Volleyballer hinter sich.

HSG Uni Rostock III – Eintracht Ahlbeck 0:3 (13:25, 22:25, 20:25). Die Rostocker waren den Ahlbeckern völlig unbekannt. Sie spielten zuvor in der Weststaffel. „Deshalb sind wir im ersten Satz auch sehr konzentriert zu Werke gegangen“, sagt Endrusch. Nach dem klaren Erfolg habe sich dann aber der Schlendrian eingeschlichen. Ahlbeck schluderte in der Ballannahme und in der Feldabwehr.

Rostock lag ein-, zweimal sogar in Führung. Das Satzende war dann hart umkämpft. Nach einem 20:20 setzten sich die Ahlbecker dann doch erfolgreich durch. Im dritten Satz führten die Eintrachtler stets, sie spielten diesen Durchgang souverän „runter“.

Stavenhagener SV – Eintracht Ahlbeck 0:3 (23:25, 9:25, 11:25). „Stavenhagen trat mit einer grunderneuerten Mannschaft an“, sagt Endrusch. „Leistungsmäßig war dieses Team besser als die Jahre zuvor.“ Offensichtlich wollten die Gastgeber auch zeigen, was sie drauf haben. Sie wehrten sich nach Kräften, vor allem im ersten Satz. „Wir waren froh, dass wir den gewonnen haben“, sagte Endrusch.

„Es hätte auch anders kommen können.“ Danach behielten die Insulaner die Oberhand. Routiniert spielten sie die beiden anderen Sätze siegreich zu Ende. Ralf Edelstein

Eintracht: Neidel, Strenz, Kruk, Jaddatz, Schober, Priebe, Endrusch.

OZ

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