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Zweite des HSV ist Verbandsliga-Meister

Zweite des HSV ist Verbandsliga-Meister

Die Usedomer Handballer gewinnen in Neukloster mit 29:21 / Starke Abwehr und klasse Torwart sind Grundstein für den Sieg

Neukloster/Ahlbeck Die Handballer des HSV Insel Usedom II sind Meister der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommerns. Die Mannschaft (Verbandsliga/Ost) von Trainer Nico Heidenreich hat auch das Rückspiel gegen den Ersten der Staffel West, VfL Blau-Weiß Neukloster, für sich entscheiden. Das Hinspiel in der Pommernhalle hatten die Vorpommern vor einer Woche mit 28:25 für sich entschieden.

 

OZ-Bild

Paul Müller wirft beim Finalspiel in Neukloster zwar kein Tor, hat aber ebenfalls einen großen Anteil am Erfolg.

Quelle: Dirk Maronn

Es war gut, dass unsere Jungs immer cool blieben.“Nico Heidenreich, Coach

Vor fast 400 Besuchern in der überfüllten Stadthalle von Neukloster gewann die Usedomer Drittliga-Reserve überraschend eindeutig mit 29:21. „Es war schon gut anzusehen, wie unsere Jungs trotz aufgeheizter Atmosphäre cool geblieben sind und ihre taktischen Vorgaben eingehalten haben. Solch ein tolles Ergebnis hatte ich im Vorfeld eigentlich nicht für möglich gehalten. Ich dachte da mehr an eine Begegnung auf Augenhöhe“, sagt Heidenreich.

Basierend auf eine konzentrierte Abwehrleistung, und vor allem den Leistungen des erneut stark haltenden Eric Küster im Kasten, nahm die Insel-Mannschaft dem Gegner schon frühzeitig einen Ball nach dem anderen ab. Die Usedomer setzen sich nach 20 Minuten das erste Mal etwas deutlicher ab. Zu diesem Zeitpunkt waren es sechs Treffer (10:6) Differenz. Auch in der Folge bauten die Insulaner ihren Vorsprung aus. Sie ließen dem Gegner keine Chance zu freien Würfen. Der „Rest“ war eine Beute von Küster. Mit einem komfortablen 14:6 ging es in die Kabinen. „Das Resultat zur Pause schmeichelt den Hausherren. Es hätte höher ausfallen müssen. Wir selbst haben viele freie Würfe liegengelassen“, sagt Heidenreich.

Mit dem Wiederanpfiff legten jedoch die Gastgeber vor. Offensichtlich hatte die Pausenansprache des Neukloster Trainers Wirkung gezeigt. Angefeuert von den vielen VfL-Fans rappelte sich der Gastgeber auf und konnte bis zur 40. Minute auf 13:17 verkürzen. „Da kochte die Halle noch mal kurzzeitig. Doch zum Glück haben unsere Spieler in der hitzigen Atmosphäre den Kopf oben behalten“, freute sich der HSV-Verantwortliche. Er war sich dann beim 20:13 (45.) sicher: „Jetzt haben wir den Kontrahenten fest im Griff, da kann nichts mehr schief gehen.“ Den Sieg ließen sich die Gäste dann auch nicht mehr streitig machen. Ganz im Gegenteil, die eigenen Angriffe wurden in der Folge weiterhin konsequent ausgespielt und damit der Gegner auf Distanz gehalten. Erfreulich für die sogenannten Ersatzspieler war, dass Heidenreich in den letzten zehn Minuten ständig durchwechselte. Und auch das funktionierte hervorragend. Bis zum Abpfiff gab es beim HSV Insel Usedom II keinen spielerischen Einbruch.

Aufstellung HSV II: Küster, Saupe; Witt 4, Schultz 4, Glander 2, B. Parlow 4, Müller, Stachow 8, Golz 1, Kellermann 6

Von Wolfgang Dannenfeldt

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