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Usedom Stadt will Parkhäuser bauen
Vorpommern Usedom Stadt will Parkhäuser bauen
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08:10 10.05.2017
Mehrere solcher Parkhäuser sollen das Stellplatzproblem der polnischen Stadt Swinemünde lösen. Quelle: Foto: Bjuro Projektow Abc

Die 41000 Einwohner-Stadt Swinemünde hat ein Parkplatzproblem. Vor allem im Sommer müssen Autofahrer hier mit großen Verkehrsbehinderungen rechnen. Bereits jetzt, Anfang Mai, ist es schwer, einen freien Autostellplatz im Ostseeviertel zu finden. Beobachter warnen: Nach der geplanten Fertigstellung des neuen Swine-Tunnels zwischen den Inseln Usedom und Wolin im Jahr 2022 kann sich die Lage noch zuspitzen. Große Parkhäuser sollen helfen, das Problem zu lösen. Ein Konzept zum Bau eines ersten Parkhauses liegt bereits vor. Es soll im stark frequentierten Ostseeviertel entstehen.

Aktuell sind in Swinemünde rund 5400 Parkplätze vorhanden. Allein im Ostseeviertel gibt es eintausend davon: entlang der Straßen, in den Buchten und auf ausgewiesenen Plätzen. Hotels, Gasthäuser und Kurbetriebe haben ihre eigenen Parkplätze. Doch all das ist deutlich zu wenig, weil die Zahl der Touristen und damit der Autos steigt und steigt. Wie angespannt es zugeht, verdeutlicht das Vorgehen einer bekannten Handelskette. Sie führte Gebühren auf dem eigenen Parkgelände ein, um der verworrenen Lage Herr zu werden.

Die Stadt Swinemünde will fürs erste ein mehrgeschossiges Parkhaus in der Straße ulica Dabrowskiego bauen lassen. Den Beamten liegen schon ein Bebauungsplan für dieses Gelände sowie alle notwendigen Verwaltungsbeschlüsse vor. In Frage kommt eine Langzeitpacht mit der Option der Errichtung und Verwaltung durch ein Privatunternehmen. Dieses Investitionsprojekt könnte unter Umständen noch in diesem Jahr beginnen. Und was kommt danach?

„Rund 170 Autostellplätze wird der neue Parkplatz am kommunalen Friedhof zählen. Auch ein neuer Parkplatz für Lieferwagen, Busse und eine Fahrradstation für insgesamt 160 Fahrzeuge entsteht in der Straße ulica Legionow. Ein weiterer Parkplatz ist in der Straße ulica Baltycka geplant. Für den Fluss der Touristenfahrzeuge im Ostseeviertel wird bestimmt auch die Ausweitung der gebührenpflichtigen Parkzone (SPP) sorgen“, erläutert Robert Karelus, Pressesprecher des Swinemünder Stadtpräsidenten.

Das erste mehrgeschossige Parkhaus soll 150 bis 300 Stellplätze umfassen. Geplant ist außerdem der Bau eines Parkhauses in der Straße ulica Uzdrowiskowa. Es gibt ferner auch eine Bebauungskonzeption für das östliche Stadtviertel des Ostseebades. Gemäß der im Arbeitsprogramm für den Zeitraum 2014 – 2020 genannten Aufgaben der Stadt und der Strategie der Transportentwicklung bis 2020 plant Swinemünde, einen P+R-Parkplatz im Bereich der Straßen Dworcowa und Balickiego im Stadtteil Warszow einzurichten. Die Baukosten dieser Investition werden auf rund 8,4 Millionen Zloty geschätzt. Die Bauarbeiten sollen parallel zum Ausbau der Fahrradwege vom P+R in Richtung Miedzyzdroje und vom Kai Wladyslawa IV gen Ostseeviertel verlaufen. Die Investitionskosten für die Wege betragen etwa sieben Millionen Zloty. Für die beiden Ziele will die Stadt EU- Fördermittel beantragen.

Über 300 neue Stellplätze

5400 Parkplätze gibt es derzeit in Swinemünde. Die Stadt will ein mehrgeschossiges Parkhaus in der Straße ulica Dabrowskiego bauen. Rund 170 Autostellplätze wird ein neuer Parkplatz am kommunalen Friedhof zählen. Ein weiterer Parkplatz für Lieferwagen, Busse und eine Fahrradstation für insgesamt 160 Fahrzeuge entsteht in der Straße ulica Legionow. Geplant ist auch ein Parkplatz in der Straße Baltycka.

Radek Jagielski

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