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Usedom Stange: Zu viele Feuerwehrleute brechen Lehrgänge ab
Vorpommern Usedom Stange: Zu viele Feuerwehrleute brechen Lehrgänge ab
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00:00 24.03.2014

Die Jahreshauptversammlung des Feuerwehrverbandes Vorpommern-Greifswald vor einem Jahr war noch geprägt von teilweise heftigen Auseinandersetzungen. Dabei ging es viel mehr um personelle als um inhaltliche Fragen — Ausdruck dessen, dass der gerade vollzogene Zusammenschluss der beiden Verbände aus den ehemaligen Kreisen Uecker-Randow und Ostvorpommern längst kein wirkliches Miteinander gebracht hatte. Die Jahreshauptversammlung am vergangenen Sonnabend in Ducherow dagegen bot ein anderes Bild — das Zusammenwachsen ist offensichtlich schneller als erwartet vonstatten gegangen.

So konnte denn auch Verbandsvorsitzender Marko Stange feststellen, dass nach einem kompletten Arbeitsjahr seit der Fusion Ruhe in die Reihen eingekehrt ist, die Sacharbeit unter den fast 7000 Mitgliedern von 160 Feuerwehren im Kreis längst Vorrang hat. Zu den Pluspunkten zählte der Kreisbrandmeister vor allem die erheblich besser gewordene Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden der Kreisverwaltung und die stärkere Konzentration des Vorstandes auf die Lösung der Probleme vor Ort, in den Wehren selbst. Als unverzichtbar nannte er die enge Partnerschaft mit den Kreisverbänden im schleswig-holsteinischen Stormarn, in der benachbarten brandenburgischen Uckermark und im polnischen Kreis Police sowie in der Stadt Swinemünde.

Einen der Schwachpunkte der bisherigen Entwicklung sieht Stange in der noch zu hohen Quote der Feuerwehrleute, die Lehrgänge an der Landes-Feuerwehrschule in Malchow abbrechen oder nicht bestehen.

Gegengesteuert werden soll mit einer Erweiterung des Angebots der Kreisausbildung. Der Kreisbrandmeister mahnte an, dass der erhebliche Investitionsbedarf an den Stützpunkten in Gützkow und Pasewalk ernster als bisher genommen werden müsse.

Dass die Feuerwehr-Verbandsarbeit in Vorpommern-Greifswald auf einer soliden finanziellen Grundlage steht, machte die Kassenwartin Inge Lamp deutlich. Sie berichtete, dass im vergangenen Jahr ohne Zuschüsse und Fördermittel rund 211 000 Euro zur Verfügung standen, zu 76 Prozent vom Kreis bereitgestellt und zu 17 Prozent aus Mitgliedsbeiträgen stammend. Für die Kreisausbildung wurden davon 94 400 Euro und für die Unterstützung des Kreis-Jugendfeuerwehrverbandes mehr als 15 000 Euro verwendet, um die beiden größten Posten zu nennen.



Dietrich Butenschön

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