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Usedom Stiftung fördert guten Tischlerlehrling
Vorpommern Usedom Stiftung fördert guten Tischlerlehrling
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11:36 12.06.2018
Tischlermeister Christian Witt mit seinem Lehrling Jens Hoch. Quelle: Foto: Ingrid Nadler
Zecherin

Der in Heringsdorf wohnende Tischlerlehrling Jens Hoch bekommt von der Greifswalder Peter-Warschow-Sammelstiftung zu seinem Lehrlingsgeld bis zum Ausbildungsende einen monatlichen Zuschuss von 50 Euro. „Grund dafür sind seine guten Ergebnisse bei der Zwischenprüfung“, freut sich auch sein Ausbilder Christian Witt, Chef der gleichnamigen Tischlerei und Innenausbau GmbH an der Zecheriner Brücke. Jens Hoch hat sowohl die praktische, als auch die theoretische Zwischenprüfung mit Note zwei geschafft.

In dem Glückwunsch-Schreiben der Stiftung heißt es: „Unserer Stiftung ist es ein großes Anliegen das Handwerk in unserer Region zu fördern und begabte und leistungsstarke Auszubildende sowie Gesellen zu unterstützen. Unsere Vorstandsmitglieder sind gleichzeitig Innungsmitglieder der Gewerke Elektro, Bau, Metall und Bäcker.“ Den Glückwünschen hat sich auch die Kreishandwerkerschaft Vorpommern-Greifswald angeschlossen.

Sollte der 21-Jährige seine Ausbildung im kommenden Jahr mit „sehr gut“ oder „gut“ abschließen, stellt ihm die Stiftung sogar eine finanzielle Sonderzuwendung in Höhe von bis zu 500 Euro in Aussicht.

Die Familie Witt ist erfahren in der Lehrlingsausbildung. Vater Hans und jetzt Sohn Christian haben etwa 30 junge Menschen zum Tischler ausgebildet. Fünf der heute 15 Beschäftigten haben ihren Beruf hier erlernt. Zum neuen Ausbildungsjahr ist wieder eine Lehrstelle offen. Dazu hat Christian Witt bereits einige Praktikanten eingeladen.

Arbeit gibt es für die renommierte Tischlerfirma genug. Interessanterweise haben sich die Kundenwünsche verändert, sagt Christian Witt. „Waren es früher vor allem Fenster und Türen, so verlagert sich der Schwerpunkt unserer Arbeit mehr und mehr auf den Innenausbau, das heißt auf die individuelle Möbel- und Küchenherstellung.“

Der Tischlermeister erklärt sich das so: „Nach 25 bis 30 Jahren haben die Eigenheimbauer ihre Kredite meist abgezahlt und am Monatsende mehr Geld für individuelle Wünsche übrig.“ Auch die Kinder seien meist aus dem Haus, sodass sich die familiäre Situation auch dadurch verändert. Außerdem würden die Ansprüche an die Ausstattung von Ferienwohnungen wachsen. „Wo früher Ikea-Möbel ausgereicht haben, wird heute zunehmend nach individueller Möblierung gefragt“, meint Christian Witt. Das komme erfahrenen Tischlereien zugute.

Ingrid Nadler

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