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Usedom Stiftung gibt Naturpark Hilfe
Vorpommern Usedom Stiftung gibt Naturpark Hilfe
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00:00 20.10.2016
Bevor die Mitglieder des Vereins der Inselfreunde am Karlshagener Naturschutzzentrum ihren traditionellen Arbeitseinsatz absolvieren, haben die Mitarbeiter der Naturparkwacht Frank Schröder (l.) und Uwe Stüben dort wichtige Vorarbeiten geleistet. Quelle: Dieter Butenschön

Seit vier Jahren ist bekannt, dass unter dem Dach des Usedomer Klaus-Bahlsen-Hauses Fledermäuse Unterschlupf finden. Zwar ist das zum Beispiel durch immer wieder an bestimmten Stellen ein- und ausfliegende Tiere aufgefallen, aber so richtig klar ist es geworden, als sich an einer Stelle Hinweise zeigten, wo sie nicht eben erwünscht waren.

Naturparkleiter Ulf Wigger: „An der Decke des Sitzungssaales zeigten sich Flecken, die sich nach näherer Untersuchung als von Fledermauskot stammend herausstellten. Da wir gemeinsam mit der Bahlsen-Stiftung, die den Umbau des Hauses zum Naturparkzentrum finanziert hat, der Meinung waren, dass es gleichermaßen eine Heimstatt für Menschen wie für die Zwergfledermäuse sein kann und muss, haben wir mit erneuter finanzieller Unterstützung der Stiftung den fledermausgerechten Umbau des Dachbereiches in diesem Teil des Hauses in Angriff genommen.“

Dabei aber erlebten die Akteure eine böse Überraschung: Als die Decke des Saales abgenommen war, stellte sich heraus, dass durch undichte Stellen im Dach Wasser eingedrungen war und die darunter angebrachte Schalung stark beschädigt hatte. Mit rund 25 Quadratmetern beziffert Wigger die Größe der Fläche, die komplett erneuert werden muss. „Das sind rund 4000 Euro, die wir zusätzlich benötigen, die aber unser ohnehin enger Haushalt nicht hergibt. Und bis nächstes Jahr können wir nicht warten.“

Der Naturparkleiter wandte sich mit diesem Problem an die Stiftung – und fand sofort ein offenes Ohr. „Wenn wir es nicht schon gewusst hätten, wären wir spätestens jetzt überzeugt worden, dass die Stiftung sich nach wie vor für das Haus und seinen Bestimmungszweck verantwortlich fühlt“, gibt Wigger seiner Dankbarkeit Ausdruck.

Und so hat die Stiftung zusätzlich zu den schon bewilligten 9000 Euro mit weiteren 4000 Euro auch die jetzt nötige Dachreparatur möglich gemacht.

Dieter Butenschön

OZ

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