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Strandbagger nun auch in Zinnowitz im Großeinsatz

Zinnowitz Strandbagger nun auch in Zinnowitz im Großeinsatz

Amt Usedom-Nord stellt Antrag in Höhe von 250 000 Euro an das Land

Zinnowitz. Große Sandberge, tiefe Rillen und schwere Maschinen: Der Strand von Zinnowitz gleicht einem Tagebaugebiet. Seit Montag bekommt der Abschnitt links und rechts der Seebrücke nach Sturmtief „Axel“ Anfang Januar endlich seine erste Schönheitskur. Auch im Nachbarort Trassenheide sollen die Arbeiten zeitnahe beginnen. Das Amt Usedom-Nord hat bereits eine Summe von 250 000 Euro als Schaden beim Land angegeben.

„Bei uns werden die Dünen gestärkt und der Strand wird komplett gereinigt“, betont der Zinnowitzer Bürgermeister Peter Usemann. In Zinnowitz wurde vor allem viel Sand abgetragen und ins Wasser verlagert. Deshalb stehen derzeit viele Sandhaufen am Strand. „Wir rechnen mit einer Arbeitszeit von drei Wochen“, sagt Sven Gundlach, Technischer Leiter der Kurverwaltung. „Am Wochenende haben wir eine Veranstaltung am Strand, danach werden die 1700 Meter Strandabschnitt gründlich gereinigt. Im Sand liegen auch ganz viele Plastik-Teilchen, die durch die Sturmflut angeschwemmt wurden. Durch die Reinigung werden diese entfernt“, erklärt er.

Bürgermeister Peter Usemann erklärt, dass bis zur Urlaubssaison im Sommer der Strand wieder in einem tadellosen Zustand sein soll. „Im April möchte ich mit den Einwohnern einen Subbotnik starten.

Ziel ist es, dass die Dünen wieder vernünftig aussehen und die Absperrungen wieder stehen.“

Im Nachbarort Trassenheide sollen die Arbeiten in den kommenden Wochen beginnen. „Wir sind gerade dabei und klären die einzelnen Schritte“, betont Kurdirektorin Teresa Dieske. Derzeit werden Angebote von verschiedenen Firmen eingeholt. „Der Hauptstrand ist sauber und wurde in der Vorwoche gereinigt. Sorgen bereitet uns der etwa drei Kilometer lange Abschnitt nach Karlshagen. Dort liegt sehr viel Schwemmgut wie Gras und Dünenhafer. Mit eigenen Kräften ist die Reinigung nicht zu schaffen“, sagt sie.

Auch in der Gemeinde Heringsdorf liegt die Schadenssumme mitlerweile fest. „Wir gehen von 220000 Euro aus“, sagt Kurdirektor Thomas Heilmann. Den größten Anteil stellt dabei die Entsorgung des angeschwemmten Materials an den Stränden dar. Dahinter reihen sich Reperaturen an der Seebrücke und die Instandsetzung von Strandaufgängen und Dünenfüßen ein. Ein Großteil der Arbeit wurde bereits erledigt.

Hannes Ewert

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