Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Usedom Strandkörbe für eine Weltausstellung
Vorpommern Usedom Strandkörbe für eine Weltausstellung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 12.05.2017
Gestern in der Betriebsstätte Heringsdorf der Bugenhagen-Werkstatt des Evangelischen Diakoniewerks Bethanien Ducherow. Mitarbeiter verladen die Strandkörbe für die Weltausstellung. Quelle: Foto: Sebastian Kühl

Fünfzehn Strandkörbe, die in der Neuhofer Werkstatt des Evangelischen Diakoniewerkes Bethanien Ducherow produziert wurden, werben ab dem 20. Mai auf der Weltausstellung Reformation in der Lutherstadt Wittenberg. Weitere 17 Strandkörbe steuert die Stiftung „Mensch“ in Meldorf bei, sodass insgesamt 32 Strandkörbe in den Nordkirchen-Farben violett und grün auf die Reise nach Wittenberg gehen.

Zur Galerie
Zum Reformationsjubiläum will die Nordkirche auch für Usedom werben

Für die Insel Usedom werben fünf der Strandmöbel. Kooperationspartner sind hier die Usedom Tourismus GmbH (UTG), die Kurverwaltung Koserow und der Eigenbetrieb Kaiserbäder, der gleich drei Körbe mit seinem Logo bedrucken ließ.

Die Idee, die dahinter steckt, erläutert Ulrich Schmidt von der Nordkirche so: „Zur Weltausstellung Reformation werden etwa 500000 Besucher erwartet. Die Nordkirche möchte in Wittenberg symbolisch durch Strandkörbe präsent sein und die Gäste einladen, in den Norden zu reisen.“ In erster Linie sollen sie aber „kleine Ruheinseln der Seele“ sein und zum Hineinsetzen und Innehalten einladen.

Den Tourismuspartnern bieten die Strandkörbe in Wittenberg eine gute Werbeplattform, denn sie tragen nicht nur das Logo der entsprechenden Tourismusregion, sondern seitlich Fächer für Flyer.

Mit ihrer Idee hat die Nordkirche bei den wichtigsten Tourismusorten in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein offene Türen eingerannt. „Bis auf Sylt und Föhr sind alle dabei“, betont Ulrich Schmidt, der das Projekt „Kirche und Tourismus“ innerhalb der Nordkirche verantwortet. Begeistert zeigt sich die Heringsdorfer Pastorin Beate Kempf-Beyrich: „Es ist ein großartiges Projekt: Die Strandkörbe werden die Nordkirche in Wittenberg gut präsentieren." Die Werkstatt, in der ein Teil der Strandkörbe gefertigt wurde, trägt den Namen des pommerschen Reformators Johannes Bugenhagen, der auf Empfehlung Luthers 1523 Stadtpfarrer in Wittenberg wurde. Auch dies sei eine wunderbare Verbindung, meint Kempf-Beyrich. Es gebe kein besseres Symbol für die Seite des Lebens, die von Besinnung und Erholung bestimmt ist, als Strandkörbe, findet Andreas Haerter, Propst im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis. „Der Blick aus einem Strandkorb auf das Meer ruft den Geschmack der Unendlichkeit hervor.“ Ein Strandkorb wecke die Sehnsucht nach Ruhe und geistiger Versenkung. „Ich hoffe, dass die Strandkörbe in Wittenberg viele Menschen an die Küste locken werden“, so Haerter.

Gestaltet sind die Strandkörbe in einem einheitlichen Nordkirchen-Design. Versehen sind sie zudem mit dem Logo „Reformation 500+“ sowie mit dem Logo der jeweiligen Partner. Als solche fungieren Tourismusorganisationen und Kirchengemeinden.

Dietmar Pühler

Ingbert Völker hat neue Kreation erstellt / Figur könnte Maskottchen werden

12.05.2017

Unter dem Slogan „Ich bin Picasso“ fertigten Schüler der Wolgaster Produktionsschule und Jugendliche eines Berufsbildungszentrums aus Swinemünde und Wollin Fliesen und Aquarelle an.

12.05.2017

287 von 456 Mitarbeitern beteiligen sich an der Wahl / Gremium kämpft um mehr Mitbestimmung im Unternehmen

12.05.2017
Anzeige