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Streit um Blumenbeet im Hafen

Usedom Streit um Blumenbeet im Hafen

Rika Harder aus Usedom ist sauer über die Entscheidung der Stadt

Usedom. Dass sich die Usedomer Zeesboot-Verleiherin schon lange nicht mehr mit dem Bürgermeister Jochen Storrer versteht, ist vielen Stadtbewohnern bekannt. Nun holt die Unternehmerin zum erneuten Schlag gegen die Stadt aus. Im Mittelpunkt des Streits steht dieses Mal ein Behindertenparkplatz an der Usedomer Hafenbühne.

Die Unternehmerin ist empört. „Nun steht vor meinem Blumenbeet ein Behindertenparkplatz“, sagt sie. „Die Blumen wurden in Zusammenarbeit mit vielen Freiwilligen angelegt und werden heute noch von ihnen gepflegt“, sagt sie. Sie fragt sich, warum der Behindertenparkplatz nicht fünf Meter daneben entstehen kann.

Auf Nachfrage bei Bürgermeister Jochen Storrer stellt sich heraus, dass sich der Parkplatz auf dem Gelände der Stadt befindet. Somit habe diese die Hoheit auf der Fläche. „Das habe ich Frau Harder vor Zeugen vor etwa einem Vierteljahr gesagt.“, berichtet er. Sie hat es sogar schriftlich bekommen, dass sie das Blumenbeet entfernen soll. „Und prompt pflanzte sie an der Stelle Blumen – es ist schon etwas bösartig und nicht zu verstehen, dass sie keinen Behindertenparkplatz duldet“, erklärt er.

Mehrmals in der Woche kassieren Mitglieder Usedomer Vereine auf dem Parkplatz die Parkgebühren von den Besuchern der Hafenbühne. „Wir stellten im vergangenen Jahr fest, dass mehrere Behindertenparkplätze fehlen“, erklärt Storrer. Der Platz an dem besagten Blumenbeet bot sich an, da dieser nicht weit entfernt von der Bühne steht und eine Laterne Licht spendet “, sagt er. Storrer betont, dass die Autos nicht auf dem Beet, sondern nur daneben stehen.

Jedoch nicht nur die Parkplatzsituation ärgert die Unternehmerin. Der jetzige Hafen sei viel zu verdreckt, Schilder werden umgeworfen und nicht wieder aufgestellt, im Wasser treiben tote Fische und Plastikflaschen an der Oberfläche. Und zu guter letzt befindet sich auf dem Wasser auch noch eine dünne Ölschicht.

Wie auch immer die Situation ausgeht: Fest steht für Storrer, dass in zwei Monaten erst einmal Ruhe einkehren wird. Dann sollen die Arbeiten im Hafen für den Wasserwanderrastplatz beginnen. Das Projekt kostet 15 Millionen Euro.

Hannes Ewert

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