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Sturmflutwarnung für die Küste

Wolgast/Greifswald/Zinnowitz Sturmflutwarnung für die Küste

In Zinnowitz auf der Insel Usedom wurde die Seebrücke für den Besucherverkehr zur Hälfte gesperrt. Das Sperrwerk in Greifswald wurde wegen der Sturmflut zum ersten Mal geschlossen.

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An der Zinnowitzer Seebrücke türmen sich die Wellen bis zu zwei Meter hoch.

Quelle: Dpa/stefan Sauer

Wolgast/Greifswald/Zinnowitz. Ein kräftiger Nordost-Wind drückt auf die Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern und sorgt für erhöhte Wasserstände. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat für die Ostseeküste eine Sturmflutwarnung herausgegeben. Nach den Prognosen werden Wasserstände von bis zu 1,10 Meter über dem mittleren Wasserstand erwartet.

DCX-Bild

In Zinnowitz auf der Insel Usedom wurde die Seebrücke für den Besucherverkehr zur Hälfte gesperrt. Das Sperrwerk in Greifswald wurde wegen der Sturmflut zum ersten Mal geschlossen.

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In Zinnowitz auf der Insel Usedom kommt das Wasser bis an die Düne heran. Peter Usemann, Bürgermeister des Ostseebades, sperrte die Seebrücke deshalb bis zur Hälfte.

In Greifswald wurde am Mittwoch erstmals das neue Sperrwerk geschlossen. Das Küstenschutzbauwerk, das Ende April nach fünf Jahren Bauzeit in Betrieb genommen worden war, soll die Stadt vor Überflutungen schützen. Es riegelt bei einem schweren Sturmhochwasser den Fluss Ryck vom Greifswalder Bodden ab. Damit erlebe das Sperrwerk seine erste Bewährungsprobe, sagte der Leiter des Staatlichen Amts für Landwirtschaft und Umwelt, Matthias Wolters. Das Sperrwerk soll voraussichtlich bis Donnerstag geschlossen bleiben. In Greifswald sind für den Abend Wasserstände von bis zu 1,20 Meter über dem normalen Wasserstand prognostiziert.

In Wolgast (Landkreis Vorpommern-Greifswald) trat im Museumshafen das Wasser über die Ufer, das Areal sowie die Zufahrtsstraßen wurden gesperrt. Im Stadthafen überwacht die Feuerwehr die Lage. Sie entfernte zudem Bleche, die sich auf dem Dach des Rathauses gelöst hatten.

Eine Sturmflutwarnung ist die niedrigste von vier Warnstufen, zu denen auch Warnungen vor einer mittleren, schweren und sehr schweren Sturmflut gehören. Dennoch können bei einer einfachen Sturmflutwarnung Strände überspült werden. Der Wetterdienst Meteomedia auf der Insel Hiddensee spricht von einem “Starkwind mit Sturmböen“. Der Höhepunkt mit vereinzelten Sturmspitzen der Stärke 10 könnte am Abend erreicht werden.

Hannes Ewert

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