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Swinemünde wird zur Mückenfalle

Swinemünde Swinemünde wird zur Mückenfalle

Wissenschaftler der Universität Breslau erforschen bis Monatsende die Population der Insekten in der Stadt. Trockeneis lockt Mücken an.

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Dr. Aleksandra Gliniewicz bei den Untersuchungen.

Quelle: privat

Swinemünde. Gegenwärtig erforschen Wissenschaftler die Mückenpopulation in Swinemünde. Schüler der 1. Klasse im Gymnasium Nr. 1 hatten die Chance, bei der Arbeit dabei zu sein. Die Studie ermöglicht, die Artenzusammensetzung der Insekten festzulegen. Dadurch können die Wissenschaftler einen Weg zur Mückenbekämpfung ausarbeiten.

„Ich habe das erste Mal gesehen, wie man Mücken in eine Falle lockt. Es ist sehr interessant“, sagte Nikola Jagielska, die zusammen mit anderen Schülern die Wissenschaftler beobachtete.

Katarzyna Rydzanicz von der Breslauer Universität und Aleksandra Gliniewicz arbeiten in Swinemünde seit vielen Wochen. Dank ihrer Forschung wird es möglich sein, die Artenzusammensetzung der in Swinemünde lebenden Mücken zu bestimmen. Der Abschlussbericht soll bis Ende November fertig sein. Um eine Mücke zu untersuchen, muss man sie zuerst fangen. Dafür verwenden die Wissenschaftler spezielle Fallen, die als „künstlicher Mensch“ bezeichnet werden. Dies ist eine Kombination von einer speziellen Thermoskanne und einem Netz. In die erste wird Kohlendioxid in Form von Trockeneis von einer Temperatur bis -70 Grad Celsius reingelegt. „Kohlendioxid lockt Mücken an. Es wird auch vom Menschen erzeugt. Daher auch der Name der Falle“, sagt Katarzyna Rydzanicz. Vom Trockeneis angelockte Insekten fallen ins Netz rein. Sie werden eingefroren und von den Wissenschaftlern untersucht, vor allem im Hinblick auf Gattung und Aktivität an einem bestimmten Ort. In Swinemünde gibt ist eine Menge Mückenbrutstellen — Schneenischen, Weide- und Wassergebiete sowie Abwasserleitungen. Die Forscher weisen darauf hin, dass es keine Methode gibt, die eine hundertprozentige Wirksamkeit gegen Mücken geben könnte. Die besten Ergebnisse geben Bindemethoden: chemische, biologische und physische, u.a. die Melioration von Feuchtgebieten, die Installation von Moskitonetzen oder die regelmäßige Reinigung von Teichen.

„In den vergangenen drei Jahren haben wir zur Bekämpfung von Mücken eine Million Zloty ausgegeben. Das hat gute Erfolge gebracht. Das Stadtzentrum und die Promenade, zumindest während der Saison, sind frei von diesen Insekten“, versichert Stadtsprecher Robert Karelus. Radek Jagielski

Wir haben für die Mückenbekämpfung schon eine Million Zloty bezahlt.“Robert Karelus, Stadtsprecher

 

OZ

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