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Swinemünder Werft baut neue „Undine“

Swine Swinemünder Werft baut neue „Undine“

Schon im kommenden Sommer bietet ein Motorschiff mit diesem Traditionsnamen wieder Rundfahrten von Warnemünde aus an.

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Die auf der Swinemünder Werft „Poltrampiat“ gebaute MS „Undine“ dieser Tage während der dritten Probefahrt.

Quelle: dithmar wendorf

Swinemünde — Auf der Swinemünder Werft „Poltramp Yard“ wird gegenwärtig eine neue MS „Undine“ gebaut. Der Name des Fahrgastschiffes, das ab Sommer 2013 vom Warnemünder Ufer Hohe Düne aus mit rund 80 Reisenden in See stechen soll, knüpft an das Motorschiff an, das vor mehr als 100 Jahren als „Kronprinz“in Rostock gebaut wurde und später als „Un

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Rund 50 Gäste werden in dem schmucken Salon Platz finden, der im Rumpf der „Undine“ gebaut wird. Fotos (2): Dithmar Wendorf

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dine“ auf der Ostsee fuhr.

Doch im Aufbau der neuen „MS Undine“ ähnelt nichts ihrer Vorgängerin. Polnische Konstrukteure der Firma Navalconsulting haben das Schiff im Auftrag der Rostocker Ship Repair- and Trading GmbH (SRT) von grundauf neu entwickelt. Nach deren Dokumentation fertigen Werftarbeiter des Generalauftragsnehmers am Westufer der Swine das neue Schiff.

Dithmar Wendorf (65) aus Kölpinsee hält die Verbindungen im Auftrag der Rostocker SRT, für die er viele Jahre in Polen tätig war, organisiert und kontrolliert den Baufortschritt. „Gerade gab es die dritte Probefahrt auf der Ostsee“, berichtet Wendorf: „Die Fertigung geht in die Endphase.“

Der grenzüberschreitende Auftrag kostet Kraft. Ein Wust an Papier sei produziert worden, sagt Wendorf. Vor allem die Einhaltung der deutschen und internationalen Sicherheitsstandards erfordere einen immensen Koordinationsaufwand: „Das Schiff wird nach den Vorschriften des Germanischen Lloyds gebaut, der wie die Berufsgenossenschaft Seeverkehr die Fertigung akribisch überwacht.“ Trotz mancher Schwierigkeiten und in Folge immer neuer Sicherheitsanforderungen schätzt Wendorf die Fertigung in Swinemünde als einen gangbaren Weg, der als besondere Chance der deutsch-polnischen Region entsteht.

Erfahrung aus insgesamt 27 Jahren Zusammenarbeit zwischen Deutschen und Polen seit 1974 befähigen ihn zu dieser Einschätzung. „In Deutschland war es schwer, einen vergleichbaren Auftragnehmer zu finden“, so der Kölpinseer.

Das 25 Meter lange Schiff mit einem Tiefgang von 1,70 Metern wird über einen Salon verfügen, in dem 50 Fahrgäste bequem Platz finden. 30 weitere Gäste können sich auf dem Freideck aufhalten. Der Prototyp läuft zehn Knoten schnell.

Angelika Gutsche

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