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Usedom Taxifahrer erfüllt krebskrankem Mädchen einen Wunsch
Vorpommern Usedom Taxifahrer erfüllt krebskrankem Mädchen einen Wunsch
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00:01 23.01.2018
Christiane wurde von Fred Erdmann vom Koserower Taxiunternehmen Enrico Dahl mit Mutter und Bruder nach Leipzig gefahren. Quelle: Foto: C. Meerkatz
Wolgast

Eine ganz besondere Überraschung erlebte am Sonntag die Wolgasterin Christiane Strehl zusammen mit ihrer Mutter Mandy und ihrem Bruder Sebastian. Dem 14-jährigen Mädchen, das an einem Hirntumor leidet und nach einer Operation weiter tapfer Chemotherapie und Bestrahlung über sich ergehen lässt (die OZ berichtete), wurde ein lang gehegter Wunsch erfüllt: Im Taxi ging es zu den Großeltern nach Leipzig.

Der Koserower Taxiunternehmer Enrico Dahl hatte in der OZ und auf Facebook vom schweren Schicksal des Mädchens gelesen und war sofort bereit, Christiane den Wunsch zu erfüllen und mit ihr die Großeltern zu besuchen. 8 Uhr am Sonntag ging die Fahrt los, das kranke Mädchen wusste aber nicht, wohin. Mutter und Bruder hatten dicht gehalten. Um so größer war die Freude, als sie von Oma und Opa in die Arme geschlossen wurde. Am Abend ging es dann via Taxi zurück nach Hause. „Wir danken Herrn Dahl und seinem Fahrer, Herrn Erdmann, sehr für den Ausflug. Das gibt meiner Tochter neue Kraft“, meinte Mutter Mandy Strehl.

Diese Kraft braucht Christiane jetzt auch, denn morgen beginnt der erste Behandlungszyklus in einer Privatklinik in Köln. Dort wird mittels einer neuartigen Impftherapie Christianes Hirntumor bekämpft. Allerdings werden diese Behandlungskosten nicht von der Krankenkasse übernommen. Viele Menschen haben deshalb Geld für das Mädchen und seine alleinerziehende Mutter gespendet. Die OZ-Leser beteiligen sich ebenfalls mit Spenden, damit die Mutter auch die monatlichen Zugfahrten und die dreitägigen Hotelaufenthalte während der Behandlung bezahlen kann. „Ohne diese Hilfe wäre es für mich sehr schwierig“, gesteht die Wolgasterin. Sie hofft nun sehr, dass die Therapie in Köln zu Christianes Genesung beiträgt. Daneben wird das Mädchen auch weiter regelmäßig in der Kinderonkologie der Universitätsmedizin Greifswald behandelt. Kommende Woche tritt die junge Patientin dann eine dreiwöchige Reha an. „Die Ärzte sind überzeugt, dass sie dort gute Fortschritte machen wird“, sagt die Mutter.

Das Mädchen selbst gibt sich auch allergrößte Mühe und will allen zeigen, dass sie gesund werden will. So versucht sie, die 400 Meter von ihrem Zuhause zur Physiotherapie so oft es geht, zu Fuß zu bewältigen, obwohl das immer ein großer Kraftakt für sie ist. „Dann ist sie immer sehr stolz – und die Ärzte und Therapeuten mit ihr“, berichtet die Mutter.

Spendenkonto für Christiane:

Sparkasse Vorpommern

IBAN: DE82 1505 0500 0003 3343 33

Cornelia Meerkatz

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