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Usedom Thailänderin weiht Azubis in Kunst des Obstschnitzens ein
Vorpommern Usedom Thailänderin weiht Azubis in Kunst des Obstschnitzens ein
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07:46 22.04.2016
Sunisa Eisenschmidt zeigte in der Wolgaster Schulküche, wie Obst und Gemüse mittels Spezialmesser in Form gebracht wird. Von links: Kristian Kaldoja, Stephan Gluschke, Heiko Ehrke, Dennis Hoffmann, Max Müller und Justin Adelsberger (verdeckt). Quelle: Tom Schröter

Wenn es um das kunstvolle Kreieren von Obst und Gemüse geht, sind insbesondere die Thailänder wahre Profis. Davon konnten sich angehende Köche aus der Region und Vertreter des Usedomer Köcheklubs am Mittwoch in der Küche der Beruflichen Schule des Landkreises in Wolgast überzeugen. Hier wurden sie von Sunisa Eisenschmidt in einige Geheimnisse des so genannten Fruit Carvings, in Thailand Kae Sa Luk genannt, eingeweiht.

„Die Messer dafür müssen besonders spitz und scharf sein“, erklärte ihnen die 49-jährige Expertin, die gemeinsam mit ihrem Ehemann Jörg Eisenschmidt in der Küche im Thai Garden-Restaurant des Heringsdorfer Hotels Oasis thailändische Spezialitäten zubereitet. Im Handumdrehen verwandelten sich während der Vorführung in Wolgast schnöde Radieschen, Mohrrüben und Äpfel schon nach wenigen Schnitten in filigrane Kunstwerke, die heute in keinem Gourmetrestaurant oder auf einem festlichen Buffet fehlen dürfen.

Als Anschauungsmaterial hatte das Paar, das seit 23 Jahren verheiratet ist, dekorative Kohlrabis mitgebracht, die, nachdem Sunisa Eisenschmidt diese in die gewünschte Form gebracht hatte, mit Lebensmittelfarbe behandelt hatte. „Die Objekte immer schön feucht halten, dann halten sie drei bis vier Tage“, riet sie ihren Zuhörern, die selbst zum Messer griffen.

„Der Usedomer Köcheklub veranstaltet monatlich einen Workshop zu einem Thema“, berichtete Ausbildungschef Thomas Thiel. „In diesem Jahr ging es schon ums Brotbacken, um Sushi und um Vorspeisen aus dem Warenkorb.“ Mit den Eisenschmidts hatten die Azubis erfahrene Berufskollegen zu Gast. Jahre lang betrieben sie im thailändischen Chiang Mai ein Restaurant. Sogar Mitglieder der Königsfamilie, die in der Stadt im Winter Quartier beziehen, schätzten ihre Kochkünste. Wildschwein am Spieß und andere Wildspezialitäten standen besonders hoch im Kurs.

Von Tom Schröter

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