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Usedom Thema Güllelager: Peeneland und Kritiker suchen Dialog
Vorpommern Usedom Thema Güllelager: Peeneland und Kritiker suchen Dialog
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00:01 23.09.2016

Der Streit um das im Lassaner Winkel geplante Rindergüllelager ist zwar nicht beigelegt. Jedoch sprechen die Konfliktparteien inzwischen miteinander. Am Mittwoch trafen sich Vertreter der Bürgerinitiative (BI) „Kein Güllegroßlager im Lassaner Winkel“ erstmals zu einem Gespräch mit Philipp Kowolik von der Peeneland Agrar GmbH, die den 6447 Kubikmeter fassenden Güllebehälter an der Kreuzung Pulow/Klein Jasedow bauen möchte.

„Das Gespräch fand in einer offenen und freundlichen Atmosphäre statt“, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung. „Beide Seiten erhielten in dem fast zweistündigen Gespräch die Gelegenheit, ihre Haltung im Konflikt ausführlich darzulegen.“ Kowolik habe seinerseits bestätigt, dass es sich bei dem oben genannten Bauplatz um den von Peeneland von Anfang an favorisierten Standort für den nach oben offenen Behälter handele. Aus logistischen und primär wirtschaftlichen Erwägungen habe man sich mit der Gemeinde auf diesen Standort geeinigt. Ein Kompromissvorschlag beinhalte „eine Begrünung des Behälters und einen Rastplatz für Touristen am Behälter anzulegen“, was für den Agrarbetrieb mit zusätzlichen Kosten von 10000 Euro verbunden sei.

Die Vertreter der BI – Iris Schöne, Fritz Köhler und Karl Valta – brachten ihrerseits erneut die Bedeutung des Flächennutzungsplanes ein und warben für seine Fortschreibung und die Einigung auf der Grundlage desselben. Wie berichtet, ist die BI der Meinung, dass das Vorhaben mit dem Flächennutzungsplan der früheren Gemeinde Pulow unvereinbar ist. Weiter heißt es: „Beide Seiten stellten fest, dass ein Anfang zur Verständigung in der Sache gemacht ist, auch wenn die Positionen noch weit auseinander liegen. Weitere persönliche Gespräche zwischen der Peeneland Agrar GmbH und der Bürgerinitiative sollen folgen.“

ts

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