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Usedom Tourismus darf nicht länger Ermessensfrage sein
Vorpommern Usedom Tourismus darf nicht länger Ermessensfrage sein
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00:00 01.09.2016

Beate-Carola Johannsen: Die Diskussion um Pflicht- oder freiwillige Aufgabe muss aufhören. Was wollen Sie dafür tun, dass der Tourismus im Koalitionsvertrag den Stellenwert bekommt, den er braucht und nicht Ermessensfrage ist?

Prof: Ralph Weber: Mit uns wird wohl niemand koalieren. Aber der Tourismus ist wichtig. Das muss ein Thema für die Regierung und Koalitionsverträge sein.

Harald Heß: Die Gemeinden haben sowieso kein Geld. Erstmal muss das Land den Kreis und der Kreis die Kommunen entlasten. Dann haben die mehr Geld und können auch wieder etwas für Tourismus tun, über die Pflichtaufgaben hinaus.

Karl-Heinz Schröder: Tourismus muss Pflichtaufgabe werden, damit Kommunen entsprechend handeln und die Infrastruktur weiter ausbauen können.

Lars Bergemann: Ich schließe mich Herrn Schröder an, stell mir aber die Frage, warum das nicht in den letzten zehn Jahren passiert ist. Sollte die Linke in Regierungsverantwortung kommen, streite ich für die Festschreibung.

Olaf Evers: Tourismus ist in MV der wichtigste Faktor, der gefördert werden muss. Ich fordere mehr Wohnungsbau in touristischen Gebieten.

Bernd Lange: Ich werde vermutlich nicht in den Genuss von Koalitionsverhandlungen kommen. Wenn Tourismus allerdings Pflichtaufgabe wird, brauchen die Gemeinden entsprechende finanzielle Ausstattung. Da sieht es traurig aus. Die Kreisumlage liegt bei knapp 50 Prozent, die Amtsumlage um 30 Prozent – da bleibt nicht genug übrig.

Falko Beitz: Der Tourismus ist der Hauptwirtschaftsfaktor auf der Insel und im Land, und das kann man im Vertrag aufschreiben. Mir liegt am Herzen, dass die hier vom Tourismus lebenden Menschen auch von ihrer Arbeit leben können. Da ist noch viel Luft nach oben.

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