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Usedom Touristiker wollen mit mehr Ferien die Sommersaison verlängern
Vorpommern Usedom Touristiker wollen mit mehr Ferien die Sommersaison verlängern
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00:00 19.03.2013
Die Familien dieser kleinen Strandbuddler wollen die Touristiker durch verlängerte Sommerferien länger im Ostseebad haben. Quelle: Radek Jagielski
Swinemünde

Das Bildungsministerium beantwortete die Initiative aus mehreren Ostseebädern damit, dass die Vorschriften nicht geändert werden. Nach Angaben des Ministeriums würden die schlechteren Ergebnisse der Tourismusbranche aus dem demografischen Wandel und der Wirtschaftskrise resultieren.

Die Unternehmer wollten, dass das Schuljahr in der zweiten Hälfte Juni endet, also fast zwei Wochen früher als bisher. Sie wurden dabei von Selbstverwaltungen unterstützt, für die rückläufige Touristenzahlen bescheidenere Einnahmen für die Haushalte bedeuteten.

„Wir sind für die Verlängerung und nicht für die Verkürzung der Sommerferien. Die Noten für das Schuljahr werden zwei Wochen vor Schulabschluss ausgestellt und die Lehrer wissen dann wirklich nicht, was sie noch mit der Jugend machen sollen. Wir versuchen selbst die Sommersaison zu verlängern. In der zweiten Juni-Hälfte werden bei uns Veranstaltungen organisiert, wie zum Beispiel Seetage, Swinemünde-Tage, Marinetage. Während der Sommerferien würden diese Massen von Touristen anlocken, zum finanziellen Vorteil der Bewohner und — zumindestens über die Kurtaxeeinnahmen — günstig für die Einnahmen der Stadtkasse und auch mehr Kurtaxe, sagt Robert Karelus, ein Sprecher des Präsidenten von Swinemünde. Der Gemeindevorsteher aus Rewal, Robert Skraburski, gibt nicht auf. Öffentlich hat er angeboten, eine wirtschaftliche Analyse durchzuführen, um zu beweisen, dass durch das längere Schuljahr die Tourismusbranche und lokale Regierungen Geld verlieren würden.

Dieses Mal soll das Dokument auf den Schreibtisch des Finanzministers gelangen. rj

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