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Trassenheide: Anschlag auf mögliche Flüchtlingsunterkunft

Trassenheide Trassenheide: Anschlag auf mögliche Flüchtlingsunterkunft

Unbekannte werfen Brandsätze gegen Gebäude der ehemaligen Metallbaufirma in der Strandstraße

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Die Hauswand des Bürogebäudes der ehemaligen Metallbaufirma ist leicht verrußt. Die Rasenfläche davor fing Feuer.

Quelle: Tilo Wallrodt

Trassenheide. Am frühen Sonntagmorgen flogen gegen ein leerstehendes Haus in der Trassenheider Strandstraße mehrere Brandsätze. Verletzt wurde dabei niemand. Der Anschlag hat vermutlich mit der gegenwärtigen Prüfung durch den Landkreis, in dem Bürogebäude der ehemaligen Metallbaufirma Flüchtlinge unterzubringen, zu tun.

Trassenheides Bürgermeister Horst Freese (Bündnis für Trassenheide) verurteilte die Tat. Er bestätigte gestern einen Termin in dem Gebäude vor etwa zwei Wochen mit Vertretern des Eigentümers, des Kreises und des Amtes. „Weil wir keinen freien kommunalen Wohnraum haben, wäre das leerstehende Gebäude eine Option für die Unterbringung von Flüchtlingen“, sagt Freese, der die Aktion als „hirnrissig“ bezeichnet. Die Gemeinde Trassenheide müsse 15 Flüchtlinge aufnehmen. Der Eigentümer des Objektes, eine GbR, plane auf dem einstigen Firmengelände eine altersgerechte Wohnanlage, so Freese. „Weil bis zur Baugenehmigung noch viel Zeit ins Land gehen wird, könnte er sich vorstellen, das Gebäude zu vermieten“, sagt der Bürgermeister.

Ein Sachschaden ist nach ersten Angaben der Polizei an dem Gebäude nicht entstanden, lediglich eine leichte Verrußung der Hauswand. Das Feuer auf der davor befindlichen Rasenfläche hatten die Kräfte der Feuerwehr Trassenheide schnell im Griff. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

 



Henrik Nitzsche

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